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«Respektlos»: Wozniacki attackiert Scharapowa

Schon über einen Monat vor dem Comeback der wegen Dopings gesperrten Russin gibt es böses Blut im Tenniszirkus.

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Sie werden in diesem Leben wohl keine Freundinnen mehr: Scharapowa (l.), Wozniacki.
Sie werden in diesem Leben wohl keine Freundinnen mehr: Scharapowa (l.), Wozniacki.
Reuters

Am 26. April kehrt Maria Scharapowa nach verbüsster Dopingsperre auf die WTA-Tour zurück. Für das Turnier in Stuttgart, das zwei Tage zuvor beginnt, hat die 29-Jährige eine Wildcard erhalten. Eine Mogelpackung, wie die frühere Weltranglistenerste Caroline Wozniacki findet: «Hier werden die Regeln ganz offensichtlich gebeugt. Es ist sehr fragwürdig, dass sie am Turnier teilnehmen kann.»

Dass Scharapowa direkt ins Hauptfeld aufgenommen wird, sei respektlos gegenüber den anderen Athletinnen. «Ich finde zwar, dass jeder eine zweite Chance verdient, wenn aber eine Spielerin wegen Dopings gesperrt war, sollte sie sich von ganz hinten wieder nach vorne kämpfen müssen», erklärte die Dänin. In diese Richtung hatte sich zuvor auch schon Andy Murray, die Nummer 1 bei den Männern, geäussert.

Rückendeckung bekommt Scharapowa von Simona Halep. «Sie war Nummer 1 der Welt und hat Grand-Slam-Titel gewonnen. Auch ohne Wildcards könnte sie mühelos zurückkehren. Ihr Comeback ist gut fürs Tennis», so die Rumänin.

Pikantes Detail: Das Stuttgarter Turnier heisst Porsche Grand Prix, Porsche ist auch ein Sponsor von Scharapowa. Für Rom und Madrid wurde die bei den Fans sehr beliebte Russin ebenfalls mit Wildcards ausgestattet.

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