Roger Federer: «Das habe ich selber versemmelt»

Nach der Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas erklärt der Schweizer, was falsch gelaufen ist.

Zu viele Fehler in den entscheidenden Momenten: Roger Federers Spiel gegen Stefanos Tsitsipas.

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Roger Federer, es war ein knapper Match. Sorgten die vielen Breakbälle, die Sie nicht nutzen konnten, für den Unterschied?
Das hatte einen Einfluss, ohne Zweifel, Ich hatte meine Chancen. Ich weiss nicht genau, weshalb es lief, wie es lief. Dass ich wegen zwei verschlagenen Smashes gebreakt werde, hat es schon lange, lange nicht mehr gegeben, wenn überhaupt. Ich fing mich auf, doch es gab einige Phasen, in denen mein Spiel nicht gut funktionierte. Auf diesem Niveau darf dir das nicht passieren, dass es trotzdem geschah, ist enttäuschend.

Fühlten Sie sich schon vor dem Match weniger gut als noch gegen Novak Djokovic?
Nein, ich hatte das Gefühl, den Ball ordentlich zu treffen, zumindest am Anfang. An der Grundlinie lief es in den ersten zehn Games noch ok, aber im zweiten Satz ein Break zu null zuzulassen, ohne einen ersten Aufschlag ins Feld zu bringen … Und dann, als ich endlich die Chance bekam, im zweiten Satz in Führung zu gehen, warf ich diese Möglichkeit wieder weg.

Können Sie sich etwas vorwerfen?
Meine Leistung war nicht schrecklich, nur in gewissen Phasen schlecht. Das genügt in der Halle manchmal, damit du verlierst. Die grosse Enttäuschung war, dass ich nach meinen Break nicht in Front gehen konnte. Da habe ich es selber versemmelt.

Was müssen Sie 2020 tun, damit Sie am ATP-Finale wieder dabei sein werden?
Ich muss mein Niveau halten, dann werde ich Chancen kreieren. Ich spielte 2019 insgesamt konstantes, solides Tennis. Ich muss zu meinem Körper Sorge tragen, gut mit meinem Team zusammenarbeiten und in meinem Leben das Gleichgewicht halten. Es ist vielleicht nicht mehr ganz so einfach wie noch vor 10, 15 Jahren Tag für Tag sehr gut zu spielen. Vielleicht muss ich einen Sondereffort leisten, damit mir das wieder gelingt.


Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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(ädu)

Erstellt: 16.11.2019, 19:33 Uhr

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