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«Roger lief schon früh am Limit»

Die ersten Reaktionen nach dem Schweizer Triumph im Davis-Cup. Von Roger Federer bis zu Bundespräsident Burkhalter.

Am Ziel: Die Schweizer stemmen im Konfettiregen den Davis Cup in die Höhe.
Am Ziel: Die Schweizer stemmen im Konfettiregen den Davis Cup in die Höhe.
AFP
Grosse Emotionen: Der Davis-Cup-Triumph ist für Roger Federer nach dem Matchball gegen Richard Gasquet.
Grosse Emotionen: Der Davis-Cup-Triumph ist für Roger Federer nach dem Matchball gegen Richard Gasquet.
Reuters
Fürs Fotoalbum: Federer posiert vor dem kapitalen Match mit seinem Gegner Gasquet.
Fürs Fotoalbum: Federer posiert vor dem kapitalen Match mit seinem Gegner Gasquet.
Keystone
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«Es freut mich riesig, vor allem für unser Team. Alle haben hart gearbeitet und lange gewartet. Ich musste sehr konzentriert spielen und bin froh, dass alles so wunderbar aufgegangen ist», sagte Roger Federer unmittelbar nach dem Dreisatzsieg über Richard Gasquet.

«Das ist unglaublich. Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Ich war bis zum Schluss sehr angespannt. Es kann ja immer etwas passieren, und Roger lief sehr früh am Limit», erklärte der Schweizer Captain Severin Lüthi. «Manchmal ist fast eine Leere da, wenn man so lange auf etwas hingearbeitet hat. Der Plan ging perfekt auf. Wir hatten aber auch nicht viele andere Möglichkeiten.»

«Ich bin seit 1990 dabei, nun ist 2014. Auf so etwas wartet man gerne länger. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, und ich bin sehr stolz auf alle Supporter, die hier waren», gab Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach zu Protokoll. Mit dem Sieg holte sich die Schweiz zum ersten Mal in 115 Jahren den Davis-Cup. 1992 verlor sie den Final gegen die USA.

Dass nach dem Match wohl ordentlich gefeiert wurde, zeigt das Bild von Marco Chiudinelli auf Twitter. «Ohne Worte...», schrieb er dazu.

Offizielle Glückwünsche

Auch Bundespräsident Didier Burkhalter gratulierte: «Euer Sieg ist die Belohnung für euer Talent und euren Willen. Er trägt eure Unterschrift», simste Bundespräsident Didier Burkhalter dem Schweizer Tennisteam nach ihrem historischen Finalsieg. Der Sieg sei auch derjenige der Schweiz; ein gemeinsamer Moment, der dazu diene, zusammen fortzuschreiten – sei es bei den Erfolgen oder den Herausforderungen, schrieb Burkhalter gemäss seinem Mediensprecher weiter. «Wir sind euch dafür dankbar, dass ihr ein grossartiges Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte geschrieben habt.»

Burkhalter war nicht das einzige Regierungsmitglied, das das Schweizer Tennisteam um Stan Wawrinka und Roger Federer unterstützt hat. Bundesrätin Simonetta Sommaruga verfolgte am Samstag das Doppel live in Lille, und Sportminister Ueli Maurer reiste zum Final am Sonntag.

Bundesratssprecher André Simonazzi richtete per Twitter Glückwünsche aus:

Der britische Tennisspieler Andy Murray twitterte: «Am Freitag hatte Federer Mühe, heute war er fantastisch, in einigen Tagen kann sich also vieles ändern. Also beruhigt euch, Fedfans.» Er sprach damit wohl die Sorge der Fans nach Federers Rückenverletzung an.

Vollenden Federer und Wawrinka das helvetische Tennis-Wunder? Das grosse Multimedia-Special zum Davis-Cup-Final.

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