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Schafft Wawrinka den ersten Heimsieg?

Der Romand steigt als Mitfavorit ins Suisse Open in Gstaad, das am Montag beginnt.

Schweizer Trumpf in Gstaad: Stanislas Wawrinka (ATP 16)
Schweizer Trumpf in Gstaad: Stanislas Wawrinka (ATP 16)
Keystone

Zum Selbstläufer wird die Jagd nach dem vierten Turniersieg seiner Karriere für Stanislas Wawrinka nicht, ganz im Gegenteil. An der Stätte seiner ersten Finalteilnahme auf der Tour (2005) dürfte der Schweizer Nummer 2 die grösste Konkurrenz aus Spanien erwachsen, nicht weniger als sechs Iberer zieren die Setzliste.

Etwas gutzumachen in Gstaad hat Fernando Verdasco (ATP 22), der im Vorjahr in letzter Minute aus «persönlichen Gründen» zurückzog. Der athletische Linkshänder blickt auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Der geplante Sturm an die Weltranglisten-Spitze wurde mit einer Jahresbilanz von 18:14 Siegen vorerst zumindest gestoppt, in den letzten drei Monaten hat der Frauenschwarm mit der starken Vorhand und dem gefährlichen Aufschlag sogar knapp 15 Ränge eingebüsst.

Schon drei Titel für Almagro

Hauptfavorit auf den Sieg in der Roy-Emerson-Arena ist Titelverteidiger Nicolas Almagro, der sich im Vorjahr in der Turnierwoche kontinuierlich steigerte. Das laufstarke Kraftpaket hat heuer schon in Costa Do Sauipe, Buenos Aires und Nizza triumphiert und alle seine bisherigen zehn Titel auf Sand geholt.

In guter Form präsentierte sich zuletzt auch Linkshänder Feliciano Lopez (ATP 24), der in Wimbledon die Runde der letzten acht erreichte. Guillermo Garcia-Lopez (ATP 37), Pablo Andujar (ATP 44) und Marcel Granollers (ATP 47) komplettieren die starke Armada.

Mit Ausnahme von Wawrinka müssen sich die Schweizer voraussichtlich mit Nebenrollen bescheiden, die Wild-Card-Empfänger Stéphane Bohli (ATP 153) und Alexander Sadecky (ATP 404) können indes ohne grossen Druck aufspielen. Bohli, der Davis-Cup-Spieler aus Genf, bereitete sich in der vergangenen Woche in der Höhenlage von Verbier im Camp von Yves Allegro auf die Einsätze vor.

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