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«Scharapowa ist eine Betrügerin»

Harte Worte, und sie kommen von einer Berufskollegin: Eugenie Bouchard schiesst scharf gegen Rückkehrerin Maria Scharapowa.

Am Mittwochabend feierte Maria Scharapowa beim WTA-Turnier in Stuttgart nach einer 15-monatigen Sperre wegen Meldonium-Missbrauchs ihre Rückkehr auf die Tour. Als die 30-jährige Russin den Court betrat, waren vereinzelte Pfiffe und Buhrufe aus dem Publikum zu hören. Aus Istanbul erreichte Scharapowa nun aber ein Donnerwetter.

Dort lanciert Kollegin Eugenie Bouchard gerade die Sandsaison. Ob die Kanadierin ihre Meinung derart rigoros kundgetan hätte, wenn auch sie in Stuttgart zugegen wäre? Bouchard wurde in einem Interview mit «TRT World» auf die Rückkehr angesprochen. «Sie ist eine Betrügerin. Und ich finde, einer Betrügerin sollte es in keinem Sport erlaubt sein, wieder zu spielen.»

Falsche Botschaft an die Kinder

Bouchard weitete ihre harsche Kritik zudem auf die WTA aus, die damit dem Nachwuchs ein falsches Signal sende. «Ich glaube, dass die WTA damit eine falsche Botschaft an die Kinder sendet: ‹Betrüge, und wir werden dich mit offenen Armen empfangen.›» Scharapowa sei keine Sportlerin mehr, zu der sie aufschauen könne.

Womöglich nicht mit derart harschen Worten, aber mit Kritik hat Scharapowa natürlich schon gerechnet. Bereits im Vorfeld des Turniers hatte die fünffache Major-Siegerin gesagt, dass sie sich schon als Kind eine Rüstung zugelegt habe, um Schmähungen der Gegnerinnen an ihr abperlen zu lassen, und sie keine Gedanken daran vergeude. Das kommt ihr nun bestimmt zugute.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Redaktion Tamedia.

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