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Djokovic lässt Nadal keine Chance

Der erste Finalist am ATP-Masters in London heisst Novak Djokovic. Er schlägt Rafael Nadal glatt in zwei Sätzen.

Souveräner Sieger: Novak Djokovic wartet im Final auf den Sieger des Duells zwischen Stan Wawrinka und Roger Federer.
Souveräner Sieger: Novak Djokovic wartet im Final auf den Sieger des Duells zwischen Stan Wawrinka und Roger Federer.
Keystone

Novak Djokovic erreicht zum vierten Mal in Serie den Masters-Final. In der Londoner O2 Arena lässt die Weltnummer 1 dem Spanier Rafael Nadal beim 6:3, 6:3 in nur 79 Minuten keine Chance.

Nadal konnte sich dabei keinen Breakball erarbeiten und verlor im vierten Spiel in diesem Jahr gegen Djokovic zum vierten Mal ohne einen Satzgewinn. Der 28-jährige Serbe hat die ATP-Finals bereits 2008 sowie in den letzten drei Jahren gewonnen.

In der Vorrunde hatte er noch leicht geschwächelt, vor allem bei seiner Niederlage gegen Roger Federer, doch als es zählte, war Djokovic wieder voll da. Er liess nie den geringsten Zweifel aufkommen, dass er gegen Nadal der Chef ist auf dem Platz - wie immer in diesem Jahr. Der überlegene Weltranglistenerste schlug alleine in den ersten zehn Minuten acht Winner ohne einen einzigen unerzwungenen Fehler. Damit führte er schnell 3:0 und kaufte dem Spanier sogleich den Schneid ab.

Nadal zeigte sich vor allem beim Return schwach und schaffte es so nie, den Serben unter Druck zu setzen. Er beging zwar nicht speziell viele Fehler, konnte aber die Ballwechsel nicht diktieren. So wurde Djokovic nie aus seiner Komfortzone gedrängt. Im zweiten Satz verpasste der Überflieger der letzten Jahre zwar im ersten Game eine Vorentscheidung, doch ein Vorhand-Fehler Nadals ermöglichte ihm wenig später das Break zum 3:2. Am Ende musste er nicht einmal mehr ausservieren. Beim Stand von 5:3 gelangen Djokovic drei Gewinnschläge von der Grundlinie hintereinander zum Sieg.

«Am liebsten gegen einen Schweizer», sagte der Serbe auf die Frage nach seinem bevorzugten Finalgegner lachend. Am Sonntag um 19 Uhr trifft er entweder auf Roger Federer oder Stan Wawrinka. Die beiden Schweizer spielen heute ab 21 Uhr in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals. Damals hatte sich Federer nach Abwehr von vier Matchbällen durchgesetzt - und musste am Tag danach wegen Rückenproblemen für den Final gegen Djokovic Forfait erklären.

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