Trotz Dämpfer: Bencic nähert sich Top 5

Die 18-jährige Belinda Bencic profitiert vom Gesetztensterben in Dubai und klettert in der Weltrangliste weiter.

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Am vergangenen Montag stiess Belinda Bencic erstmals in die Top 10 der Weltrangliste vor, als erster Teenager seit 2009 und als erst elfte Spielerin vor dem 19. Geburtstag in den letzten zwanzig Jahren. Und nun scheint es schnell zu gehen, nähert sie sich doch bereits den Top 5. In Dubai zollte die Weltranglistenneunte zwar den Anstrengungen des erfolgreichen, aber harten Saisonauftakts mit sieben Turnierwochen in Folge Tribut. Sie unterlag schon in Runde 1 nach zweieinhalb Stunden der Serbin Jelena Jankovic (6:4, 5:7, 4:6). Trotzdem wird die St. Gallerin bereits kommenden Montag mit Rang 7 eine weitere neue Karriere-Bestmarke erreichen.

Dies ist die Folge davon, dass die zurückgetretene US-Open-Siegerin Flavia Pennetta und die Tschechin Petra Kvitova, die in Dubai sogleich an Madison Brengle (USA) scheiterte, hinter sie zurückfallen und sie selber diese Woche von niemandem mehr überholt werden kann. Kvitova und Pennetta verloren ihre Punkte von Dubai aus dem Vorjahr, während Bencics Startniederlage ihr Punktekonto nicht tangiert.

Gesetztensterben in Dubai

In Dubai kam es in den vergangenen zwei Tagen zu einer Flut von Überraschungen, wie es im Proficircuit selten zu sehen ist. Das Turnier steht für die Spitzenspielerinnen unter einem schlechten Stern: Keine der acht Gesetzten erreichte die Viertelfinals – und dies, nachdem mit Serena Williams und Angelique Kerber bereits die Nummern 1 und 2 der Welt abgesagt hatten. Simona Halep (als 1 gesetzt) unterlag Ana Ivanovic, Garbiñe Muguruza (2) Jelena Switolina, auch Suarez-Navarro (3), Kvitova (4), Pliskova (6), Vinci (7) und Kusnezowa (8) verpassten die Viertelfinals.

Bencic, die an Nummer 5 gesetzt war, liegt damit am kommenden Montag nur noch rund 1200 Punkte hinter den Top 5 und bedrängt als nächste die Russin Maria Scharapowa auf Rang 6. Ihr nächstes Turnier ist Doha in der kommenden Woche, und nach dem frühen Aus in Dubai hat sie nun etwas Zeit, sich zu erholen. Und dafür zu sorgen, dass ihr Schläger richtig bespannt ist: In Dubai unter den feuchten Bedingungen hatte sie ihre Bespannung als zu weich empfunden, was dazu beitrug, dass ihr Frust in Grenzbereiche stieg und ihr Vater sie bei Coachingpausen beruhigen musste.

Eine zweite Profiteurin der Überraschungen von Dubai ist Roberta Vinci, gegen die Bencic im Final von St. Petersburg am Sonntag verloren hat. Die Italienerin erreicht mit 32 Jahren erstmals die Top 10, obwohl auch sie sogleich ausgeschieden ist.

Erstellt: 18.02.2016, 11:52 Uhr

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