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«Vielleicht liegt es daran, dass er 16 Jahre jünger ist»

Gegen den US-Amerikaner Noah Rubin musste Roger Federer beissen – trotz des letztlich klaren Siegs. Im anschliessenden Platzinterview sorgte der Schweizer dann für einen Lacher.

Ohne Satzverlust weiter: Roger Federer steht nach dem 7:5, 6:3, 7:6 (7:3) gegen Noah Rubin in der dritten Runde des Australian Open.
Ohne Satzverlust weiter: Roger Federer steht nach dem 7:5, 6:3, 7:6 (7:3) gegen Noah Rubin in der dritten Runde des Australian Open.
AP Photo/Dita Alangkara, Keystone
Der Gegner aus den USA: Noah Rubin (ATP 200) hat sich durch die Qualifikation gekämpft und steht nun erstmals auf der ganz grossen Bühne.
Der Gegner aus den USA: Noah Rubin (ATP 200) hat sich durch die Qualifikation gekämpft und steht nun erstmals auf der ganz grossen Bühne.
AP Photo/Dita Alangkara, Keystone
In der Kurzentscheidung macht Federer kurzen Prozess (7:3) und entscheidet die Partie für sich. In der nächsten Runde wartet der Tscheche Tomas Berdych.
In der Kurzentscheidung macht Federer kurzen Prozess (7:3) und entscheidet die Partie für sich. In der nächsten Runde wartet der Tscheche Tomas Berdych.
EPA/TRACEY NEARMY, Keystone
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In der 2. Runde des Australian Open hatte Roger Federer wenige heikle Momente zu überstehen. Im dritten Satz jedoch musste der Schweizer mehrere Satzbälle abwehren. «Glücklicherweise kam dann mein Service, der hielt mich im Spiel», sagte er nach dem Dreisatz-Sieg gegen Noah Rubin im Platzinterview.

Ansonsten hielt der 17-fache Grand-Slam-Champion den zeitweise gross aufspielenden 20-Jährigen gut in Schach. Ob Federer als gut informierter Tennisspieler wisse, dass der US-Amerikaner 16 Jahre nach ihm das Junioren-Turnier von Wimbledon gewinnen konnte, wurde er gefragt. «Ja, ich habe davon gehört.» Auf die Feststellung, dass Rubin 16 Jahre später als er an der Reihe gewesen sei, antwortete der Schweizer begleitet von Gelächter auf den Rängen: «Vielleicht liegt es daran, dass er 16 Jahre jünger ist als ich.»

Der 35-Jährige hatte dann noch lobende Worte für den aufstrebenden Jüngling: «Er spielt sehr schnell, hat hervorragende Beine und Power.» Zu seiner eigenen Leistung befand Federer, dass er gegen Ende etwas mehr Mühe und Glück gehabt habe, dass er den dritten Satz für sich entscheiden konnte.

Nun wartet in der 3. Runde der Tscheche Tomas Berdych, die aktuelle Weltnummer 10: «Kein einfaches Los. Er hat mich in Wimbledon, an den Olympischen Spielen und in New York geschlagen. Vielleicht sogar auch hier, ich weiss es nicht mehr. Auf jeden Fall wird es ein hartes Match.»

Nein, übrigens. Berdych konnte in Melbourne nie gegen Federer gewinnen: 2008, 2009 und 2016 scheiterte er am Baselbieter.

Rührende Szene: Roger Federer macht einen kleinen Fan sehr glücklich.

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