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Warum McEnroe nicht mehr an Federer glaubt

Vor Wimbledon war Roger Federer für John McEnroe der erste Titelanwärter. Nun macht sich die US-Tennislegende Sorgen um den Schweizer und setzt auf dessen Erzrivalen.

Sorgenvoller Blick: Roger Federer muss im Spiel gegen Xavier Malisse im ersten Satz medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. (2. Juli 2012)
Sorgenvoller Blick: Roger Federer muss im Spiel gegen Xavier Malisse im ersten Satz medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. (2. Juli 2012)
Reuters
«Ich war geschockt»: Federer auf dem Weg zur Behandlung in den Katakomben des Centre Courts. (2. Juli 2012)
«Ich war geschockt»: Federer auf dem Weg zur Behandlung in den Katakomben des Centre Courts. (2. Juli 2012)
Reuters
Das Lager gewechselt: John McEnroe würde sein Geld nicht mehr auf einen Titelgewinn Federers setzen.
Das Lager gewechselt: John McEnroe würde sein Geld nicht mehr auf einen Titelgewinn Federers setzen.
Keystone
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Die beiden aussichtsreichsten Titelanwärter in Wimbledon gaben in ihren Achtelfinal-Matches am Montag ein unterschiedliches Bild ab. Während Roger Federer gegen Xavier Malisse mit plötzlichen Rückenbeschwerden und spielerischen Defiziten im dritten Durchgang zu kämpfen hatte, war Novak Djokovic gegen Viktor Troicki in allen Belangen überlegen. Die ersten beiden Sätze dauerten zusammengenommen keine Stunde, erst im dritten Durchgang, als Djokovic seinen Freund und Doppelpartner ein wenig atmen liess, bekamen die Zuschauer doch noch etwas Unterhaltung geboten. Die wichtigen Punkte aber machte stets Djokovic, der teils brillante Vorhand-Geschosse abfeuerte. «Solche Schläge kann zurzeit nur er», bemerkte der dreifache Wimbledon-Champion Boris Becker am BBC-Mikrofon anerkennend.

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