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Was Federers scheidender Coach zur Trennung sagt

Paul Annacone gewährte «USA Today» ein Interview. Er glaubt an einen 18. Grand-Slam-Triumph – und sagt, wo für Federer die Knackpunkte liegen.

Roger Federer engagiert den Amerikaner im August 2010.
Roger Federer engagiert den Amerikaner im August 2010.
Reuters
Mit Paul Annacone kann Federer durchaus Erfolge feiern.
Mit Paul Annacone kann Federer durchaus Erfolge feiern.
Reuters
Was immer in der Öffentlichkeit vergessen wird: Davis-Cup-Coach Severin Lüthi gehört seit Jahren zum Federer-Clan. Das Tennis-Ass findet auch bei ihm immer wieder Rat. Der Einfluss von Lüthi auf Federer dürfte jetzt nach der Trennung von Annacone wieder grösser sein.
Was immer in der Öffentlichkeit vergessen wird: Davis-Cup-Coach Severin Lüthi gehört seit Jahren zum Federer-Clan. Das Tennis-Ass findet auch bei ihm immer wieder Rat. Der Einfluss von Lüthi auf Federer dürfte jetzt nach der Trennung von Annacone wieder grösser sein.
Keystone
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Die Interviews, die Paul Annacone in seinen über drei Jahren als Coach von Roger Federer gab, lassen sich an einer Hand abzählen. Gegenüber der Zeitung «USA Today» äusserte sich der 50-jährige Amerikaner nun aber zur am Wochenende bekannt gewordenen Trennung vom Baselbieter, der auf Rang 7 abgerutscht ist und um seine Teilnahme am ATP-Finale in London (4. bis 11. November) kämpfen muss. Dabei vermeidet er es, schmutzige Wäsche zu waschen, im Gegenteil: Er sagt Federer weitere grosse Triumphe voraus. «Grösse vergeht nie», so Annacone. «Er ist nicht plötzlich kein guter Spieler mehr. Das Problem ist nur, dass die Erwartungen und die Latte inzwischen so hoch liegen.» Er wäre jedenfalls überrascht, wenn Federer seine Karriere ohne weiteren Grand-Slam-Titel – es wäre sein 18. – beenden sollte.

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