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Wawrinka macht Job und hofft auf Nadal

Stanislas Wawrinka hält seine Chancen auf die Halbfinals beim ATP-Finale aufrecht. Er feiert mit dem 6:7, 6:4, 6:1 gegen David Ferrer seinen zweiten Sieg in London.

Daumen nach oben: Noch darf Stanislas Wawrinka auf den Halbfinaleinzug in London hoffen.
Daumen nach oben: Noch darf Stanislas Wawrinka auf den Halbfinaleinzug in London hoffen.
Keystone

Nun muss Stanislas Wawrinka auf Rafael Nadal hoffen. Setzt sich der Weltranglisten-Erste am Abend gegen Tomas Berdych durch, bestreitet der Schweizer am Sonntag gegen Novak Djokovic den Halbfinal. Ein Sieg des Tschechen würde hingegen Nadal und Berdych in den Halbfinal befördern. Die Chancen von Wawrinka stehen nicht schlecht, hat der bereits für die Runde der letzten vier qualifizierte Nadal doch die letzten 15 Begegnungen gegen Berdych gewonnen.

Gegen David Ferrer erlebte Wawrinka eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Er führte im ersten Satz 5:2, ehe der Spanier vier Games in Folge gewann. Mit einem Break zu null rettete sich der Schweizer dann immerhin in den Tiebreak. Dort spielte er aber zu fehlerhaft. Insgesamt zeigte der Weltranglisten-Achte die unspektakulärste Leistung an diesem Turnier, profitierte aber davon, dass Ferrer zu Beginn des zweiten Satz den Faden verlor.

Nach zwei von Wawrinka mit dem Aufschlag abgewehrten Breakbällen im zweiten Game diktierte wieder der Lausanner die Partie. Sowohl im zweiten als auch im dritten Satz gelang ihm jeweils früh ein entscheidender Servicedurchbruch. Nach 138 Minuten verwertete er seinen ersten Matchball mit einem herrlichen Backhandwinner.

Wawrinka ist hoch anzurechnen, dass er immer die Ruhe bewahrte, obwohl längst nicht immer alles in seinem Sinne verlief. 56 unerzwungene Fehler zeugen davon. Nun kann er mit Nadals Hilfe für einen weiteren Höhepunkt in seiner beeindruckenden Saison sorgen.

(si)

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