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Wawrinka: «Mental war ich schwach»

Der Westschweizer ist am US Open in der dritten Runde ausgeschieden. Nach der Niederlage gegen Milos Raonic sprach er auch über seine Wettkampfplanung.

Out in der 3. Runde: Stan Wawrinka unterliegt Milos Raonic in New York.
Out in der 3. Runde: Stan Wawrinka unterliegt Milos Raonic in New York.
EPA/COREY SIPKIN
Aufschlag-Gigant: Raonic punktet mehrheitlich mit dem Service und seiner Vorhand.
Aufschlag-Gigant: Raonic punktet mehrheitlich mit dem Service und seiner Vorhand.
EPA
Zu viele Fehler: Im dritten Satz kann Wawrinka nicht mehr an seine bisherige Turnierleistung anknüpfen.
Zu viele Fehler: Im dritten Satz kann Wawrinka nicht mehr an seine bisherige Turnierleistung anknüpfen.
EPA/COREY SIPKIN
Chance genutzt: Im zweiten Satz nutzt Raonic seinen ersten Breakball und verhindert damit ein weiteres Tiebreak.
Chance genutzt: Im zweiten Satz nutzt Raonic seinen ersten Breakball und verhindert damit ein weiteres Tiebreak.
EPA/COREY SIPKIN
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Stan Wawrinka ist am US Open am aufschlagstarken Kanadier Milos Raonic gescheitert. Er vergab im Tiebreak des ersten Durchgangs zwei Satzbälle und verlor am Ende 6:7 (6:8), 4:6, 3:6. Danach zog er an der Pressekonferenz Bilanz.

Wie waren Sie mit Ihrem Niveau zufrieden?

Stan Wawrinka: Insgesamt war es recht gut. Ich fühlte mich gut, bewegte mich gut, hatte einige gute Schläge. Der erste Satz wurde durch wenige Punkte entschieden. Ich hatte Satzball bei eigenem Aufschlag und einen Breakball. Wenn du gegen Milos spielst, kriegst du nicht viele Chancen, doch diese musst du nutzen. Diesmal war ich in den entscheidenden Momenten mental nicht stark genug.

Wie wirkte sich das aus?

Ich fühlte mich körperlich sehr stark, tennismässig auch, ich habe den Ball gut geschlagen. Doch mental war ich schwach. Im ersten Satz verlor ich zwei, drei Punkte, die ich hätte gewinnen sollen. Ich war zu zögerlich. Beim Breakball zum Beispiel wusste ich genau, was ich machen wollte, aber ich machte es nicht.

Wo stehen Sie jetzt in Ihrem Comeback?

Im Moment muss ich von einer schlechten Niederlage sprechen; weil mehr möglich gewesen wäre. Doch ich war nicht hart genug mit mir selber. Doch blicke ich auf die letzten Wochen zurück, auf die ganze Nordamerika-Tour, ist alles sehr positiv. Nach Wimbledon hätte ich sofort unterschrieben, wenn mir jemand angeboten hätte, dort zu stehen, wo ich jetzt stehe. Ich spreche von meinem Tennis, von meiner Fitness, von der Fähigkeit, das hohe Niveau lange durchzuhalten und hart zu trainieren. Nach einem Jahr fühle ich mich endlich wieder gut auf den Tennisplatz. Nun gilt es, weiterzumachen und die mentale Stärke wieder zu erlangen.

Wie sieht Ihr Turnierplan für die nächsten Wochen aus?

Ich werde in St. Petersburg, Tokio, Shanghai, Basel und Paris-Bercy spielen.

Und wie sieht es mit der Davis-Cup-Begegnung in Biel gegen Schweden aus?

An den Davis-Cup habe ich gar nicht gedacht. Ehrlich gesagt, werde ich wohl nicht dabei sein. Aber ich werde das Thema noch mit meinem Team besprechen.

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