Zum Hauptinhalt springen

Wawrinka souverän in den Halbfinals

Mit einem weiteren souveränen Auftritt erreicht Stan Wawrinka im Londoner Queen's Club die Halbfinals. In 70 Minuten lässt er dem Australier Marinko Matosevic (ATP 60) mit 7:5, 6:3 keine Chance.

Liess nichts anbrennen: Stan Wawrinka.
Liess nichts anbrennen: Stan Wawrinka.
Keystone

Der topgesetzte Stan Wawrinka war beim Traditions-Rasenturnier im Westen Londons vom ersten Moment an der Chef auf dem Platz. Eine erste gute Chance konnte er bei 4:3 und 0:40 bei Aufschlag Matosevics noch nicht nützen, doch bei 6:5 kam er zu seinen nächsten Break- und diesmal Satzbällen. Der zweitbeste Australier auf der ATP Tour machte dem 29-jährigen Romand das Geschenk in Form eines Doppelfehlers. Wawrinka sorgte anschliessend mit einem zweiten Aufschlagdurchbruch zum 2:0 im zweiten Satz gleich endgültig für klare Verhältnisse. Da er wie bereits die ganze Woche hervorragend aufschlug (zehn Asse), geriet er bis zum Schluss nicht mehr in Bedrängnis. Im Halbfinal trifft der Lausanner nun auf den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 13).

Die Weltnummer 3 tritt in London bislang äusserst überzeugend und dominant auf. In zweieinhalb Partien – sein erster Gegner Marcos Baghdatis hatte im ersten Satz aufgegeben – musste er noch keinen einzigen Breakball abwehren. Dabei war Matosevic durchaus ein Gradmesser. Der Australier hatte vergangene Woche in Nottingham den Final eines Challenger-Turniers erreicht und im Queen's Club mit Marin Cilic und Jo-Wilfried Tsonga bereits zwei gesetzte Spieler ausgeschaltet.

Gegen Dimitrov strebt Wawrinka am Samstag seinen zweiten Rasenfinal nach s'Hertogenbosch im vergangenen Jahr an. Den Bulgaren kennt er gut. Dimitrov hatte früher in der Akademie von Wawrinkas Coach Magnus Norman trainiert und spielte diese Woche mit dem Schweizer Doppel (out in der zweiten Runde). Gegen den Freund von French-Open-Siegerin Maria Scharapowa hat der Waadtländer beide bisherigen Duelle gewonnen, letztmals vor Jahresfrist im Achtelfinal des Sandturniers in Madrid.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch