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Fehlstart für Wawrinka in London

Der 31-jährige Romand verliert am Masters in London gegen den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 3:6.

Zwei-Satz-Niederlage zum Turnierauftakt: Stan Wawrinka beim Return nach Service Kei Nishikoris. (14. November 2016)
Zwei-Satz-Niederlage zum Turnierauftakt: Stan Wawrinka beim Return nach Service Kei Nishikoris. (14. November 2016)
Glyn Kirk, AFP
Nichts zu holen für den Schweizer: Wawrinka wirft im zweiten Satz sein Racket zu Boden.
Nichts zu holen für den Schweizer: Wawrinka wirft im zweiten Satz sein Racket zu Boden.
Julian Finney/Getty Images
Der Japaner gewinnt letztlich nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 6:2, 6:3.
Der Japaner gewinnt letztlich nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 6:2, 6:3.
Julian Finney/Getty Images
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Stan Wawrinka steht am Masters in London bereits mit dem Rücken zur Wand. Der 31-jährige Romand verliert gegen den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 3:6. Will Wawrinka noch weiterkommen, muss er die verbleibenden Gruppenspiele gegen den Kroaten Marin Cilic und den Schotten Andy Murray gewinnen. Die Partie gegen Kei Nishikori dauerte bloss 68 Minuten.

Und Wawrinka blieb am Ende nur der grosse Frust. Auf das am Saisonfinale obligatorische Platzinterview verzichtete er. Der Schweizer mochte seine himmeltraurige Leistung nicht auch noch kommentieren. In seinem allerersten Aufschlagspiel zu Beginn der Partie wehrte Wawrinka noch zwei Breakmöglichkeiten des Japaners ab, ansonsten hätte er den ersten Satz noch deutlicher verloren.

Kurzes Aufbäumen

Nur zu Beginn des zweiten Satzes gab sich Wawrinka kurz kämpferischer. Das Aufbäumen erwies sich indessen nur als kurzes Strohfeuer. Kei Nishikori brachte zum 2:2-Ausgleich sein einziges umkämpftes Aufschlagspiel durch. Im darauffolgenden Service-Game von Wawrinka ging beim Schweizer die Konzentration nach einer 40:15-Führung gleich wieder verloren. Mit drei haarsträubenden Fehlern ermöglichte er seinem Gegner die Breakchance zum 3:2, die Nishikori mit einem perfekten, wenn auch glückhaften Return packte.

Am US Open hatte Wawrinka in den Halbfinals gegen Nishikori nach einem 4:6, 1:4-Rückstand noch gewonnen. Diesmal stand eine Wende nie mehr zur Diskussion. Nishikori sicherte sich mit einer soliden Leistung den Sieg; Wawrinka resignierte schon vor dem Matchball.

In der Pflicht

Bei seinen ersten drei Teilnahmen an den ATP World Tour Finals hatte Stan Wawrinka stets die Halbfinals erreicht. Nun benötigt er gegen den Swiss-Indoors-Sieger Marin Cilic und den Weltranglistenersten Andy Murray Siege, um seine Chancen zu wahren. Das zweite Spiel bestreitet Stan Wawrinka am Mittwoch vorerst gegen den Verlierer der Partie Murray – Cilic vom Montagabend.

Nach 29 Minuten hatte der Japaner Satz 1 bereits im Sack.

si/NXP

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