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Wawrinka schlägt auch Nishikori

Der Schweizer hat in Cincinnati gegen die Nummer 23 der Welt noch besser gespielt als zuvor gegen Diego Schwartzmann.

Der Westschweizer ist in Form: Stan Wawrinka ist in Cincinnati eine Runde weiter.
Der Westschweizer ist in Form: Stan Wawrinka ist in Cincinnati eine Runde weiter.
John Minchillo, Keystone

Stan Wawrinka (ATP 151) kommt seinem früheren Niveau immer näher. In Cincinnati schlug der Waadtländer Kei Nishikori (ATP 23) nach 1:4-Rückstand letztlich souverän 6:4, 6:4. Der Schweizer setzte den flinken Japaner mit seinen Auf- und Grundschlägen konsequent unter Druck, und musste er ausnahmsweise seinem Widersacher das Diktat überlassen, verteidigte er sich leidenschaftlich und geschickt. So wie der 33-Jährige rannte, darf man davon ausgehen, dass ihn das vor ziemlich genau einem Jahr zweimal operierte Knie nicht mehr behindert. Wawrinka war noch einmal eine Klasse besser als am Vortag gegen den Argentinier Diego Schwartzmann (ATP 12).

Severin Lüthi, Schweizer Davis-Cup-Captain und Coach Roger Federers, attestierte dem Romand «eine starke Leistung. Er spielte sowohl in der Defensive als auch in der Offensive gut.» Der dreifache Grand-Slam-Champion selber war mit seinem Auftritt auch zufrieden. «Nach dem 1:4 begann ich wirklich gut zu spielen. Ich bewegte mich gut, wechselte immer wieder den Rhythmus und war aggressiv.»

Im Achtelfinal kommt es wie letzte Woche in Toronto zum Aufeinandertreffen mit Marton Fucsovics (ATP 48). Gegen den Ungaren hatte er in Kanada vier Matchbälle abgewehrt und sich letztlich in drei Sätzen durchgesetzt. Wawrinka sprach von einer «grossen Schlacht», aber er machte auch klar, dass er sich nun deutlich besser fühlt als damals.

Der frühere Weltranglisten-Dritte wird durch seine zwei Siege in Cincinnati in den Bereich von Position 120 vorrücken. Schlägt er auch Fucsovics, kehrt er wohl in die Top 100 zurück. Und wenn Federer und Wawrinka ihre Achtelfinals gewinnen, kommt es am Freitag zum Schweizer Duell.

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