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Stan Wawrinka übersteht Tiebreak-Schlacht

Der Schweizer gewinnt gegen den Italiener Andreas Seppi 7:6(2), 7:6(4), 7:6(4) und steht im Viertelfinal des Australian Open.

Tiebreak-Schlacht: Stan Wawrinka bezwingt den Italiener Andreas Seppi (ATP 89) in drei Sätzen und steht im Viertelfinal des Australian Open.
Tiebreak-Schlacht: Stan Wawrinka bezwingt den Italiener Andreas Seppi (ATP 89) in drei Sätzen und steht im Viertelfinal des Australian Open.
EPA/LUKAS COCH, Keystone
Dominantes Tiebreak: Wawrinka macht im ersten Satz einen Breakrückstand wett, spielt sich ins Tiebreak und gewinnt es überlegen 7:2.
Dominantes Tiebreak: Wawrinka macht im ersten Satz einen Breakrückstand wett, spielt sich ins Tiebreak und gewinnt es überlegen 7:2.
AP Photo/Kin Cheung, Keystone
Makellose Leistung: Im Viertelfinal trifft Wawrinka entweder auf Jo-Wilfried Tsonga oder Daniel Evans.
Makellose Leistung: Im Viertelfinal trifft Wawrinka entweder auf Jo-Wilfried Tsonga oder Daniel Evans.
EPA/MARK R. CRISTINO, Keystone
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Der Champion von 2014 setzte sich im Achtelfinal gegen die Nummer 89 der Welt in knapp zweidreiviertel Stunden 7:6 (7:2), 7:6 (7:4), 7:6 (7:4) durch und trifft am Dienstag auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 12) oder den Engländer Dan Evans (ATP 51).

Blitzsaubere Leistung

Wawrinka geriet einzig zu Beginn und kurz vor Schluss kurz in Rücklage. Seppi, der als erster Italiener seit Cristiano Caratti 1991 in die Viertelfinals des Australian Open hätte einziehen können, startete gleich mit einem Break zum 1:0. Danach war der Schweizer bei eigenem Aufschlag lange völlig ungefährdet. Zudem gelang ihm das Re-Break zum 3:3.

Erst am Ende des dritten Satzes musste der 31-jährige Waadtländer zum 5:6 nochmals seinen Aufschlag abgeben, nachdem er selber zwei Chancen auf eine 5:3-Führung gehabt hatte. Bei der zweiten wurde ihm der Punkt «gestohlen», als ein Linienrichter seinen Ball auf die Linie voreilig aus gab. Er hätte danach einen einfachen Ball nur noch reinspielen müssen. Stattdessen servierte Seppi bei der Wiederholung des Punkts ein Ass.

Königlich in den Tiebreaks

Bei 5:6 wehrte Wawrinka einen Satzballs des Blondschopfs aus Kaltern ab und erreichte ein drittes Mal ein Tiebreak. In diesem war er, wie in den ersten zwei, völlig ungefährdet. Nach 2:44 Stunden verwertete der Romand seinen zweiten Matchball mit seinem Markenzeichen, einem Rückhand-Winner.

«Ich bin sehr zufrieden, das war mein bestes Spiel bei diesem Turnier», freute sich Wawrinka. Nach dem Out von Andy Murray ist er nun der bestklassierte Spieler in der oberen Tableauhälfte.

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