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Wawrinka/Federer verlieren das Doppel

In der Davis-Cup-Partie zwischen der Schweiz und Kasachstan steht es nach dem Doppel 1:2 aus Schweizer Sicht. Vor allem der Auftritt von Stanislas Wawrinka überzeugte nicht.

Teambesprechung: Bei Roger Federer und Stanislas Wawrinka passte heute einiges nicht zusammen.
Teambesprechung: Bei Roger Federer und Stanislas Wawrinka passte heute einiges nicht zusammen.
Keystone
Über sich hinausgewachsen: Andrei Golubew und sein Spielpartner Alexander Nedowjesow spielten vor allem in den ersten beiden Sätzen exzellentes Doppeltennis.
Über sich hinausgewachsen: Andrei Golubew und sein Spielpartner Alexander Nedowjesow spielten vor allem in den ersten beiden Sätzen exzellentes Doppeltennis.
Keystone
Die Zähne ausgebissen: Nach der Doppelniederlage wächst der Druck in Hinsicht auf die Einzelpartien von morgen beträchtlich an.
Die Zähne ausgebissen: Nach der Doppelniederlage wächst der Druck in Hinsicht auf die Einzelpartien von morgen beträchtlich an.
Keystone
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Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die Doppel-Olympiasieger von Peking unterlagen Andrej Golubew/Alexander Nedowjesow 4:6, 6:7, 6:4, 6:7 , obwohl sie über die gesamte Partie drei Punkte mehr erzielten. Sie verpassten es diverse Male, dem Spiel eine andere Wende zu geben. Im ersten Satz gerieten sie rasch mit einem Break in Rückstand, im zweiten schlug Wawrinka beim Stand von 5:3 aber zum Satzgewinn auf. Die Kasachen schlugen aber zurück und profitierten dabei von einigen Unsicherheiten des Romands.

Wawrinka war wie am Freitag dem Druck, der von den gut 15'000 Zuschauern in Genf ausging, nicht immer gewachsen. Der Australian-Open-Sieger spielte in den ersten beiden Sätzen schlecht und verschlug einfache Bälle, vor allem am Netz. Das Spiel der Schweizer wurde ab dem dritten Satz besser, das Break zum 3:2 war die Entscheidung in diesem Umgang. Im vierten überstanden Federer/Wawrinka beim Stand von 5:6 eine gefährliche Phase und führten dann im Tiebreak 3:0. Minuten später vergaben sie einen Satzball, ehe sie auch das zweite Tiebreak verloren.

Weiter geht es am Sonntag ab 13.30 Uhr mit den letzten Einzelpartien. Dann trifft zunächst Wawrinka auf Kukuschkin, bevor Federer gegen Golubew spielt. In beiden Partien ist die Schweiz Favorit, aber der Druck, vorab auf Wawrinka, wird nicht kleiner werden.

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