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Wawrinkas Gegner gibt nach zwei Sätzen auf

Auch Stan Wawrinka steht in Melbourne in der zweiten Runde. Sein Startgegner Dimitri Tursunow gibt nach dem zweiten Satz beim Stand von 7:6, 6:3 für Wawrinka verletzt auf.

Stan Wawrinkas Arbeitstag ist kürzer als angenommen. Der Romand muss aufgrund der Aufgabe seines Gegners nur zwei Sätze spielen.
Stan Wawrinkas Arbeitstag ist kürzer als angenommen. Der Romand muss aufgrund der Aufgabe seines Gegners nur zwei Sätze spielen.
Mark Kolbe
Dimitri Tursunow muss sich während der Partie bereits mehrmals vom Physiotherapeuten behandeln lassen. Nach dem zweiten Durchgang gibt er auf.
Dimitri Tursunow muss sich während der Partie bereits mehrmals vom Physiotherapeuten behandeln lassen. Nach dem zweiten Durchgang gibt er auf.
Andrew Brownbill
Der Schweizer hat im ersten Satz zu kämpfen, steigert sich aber und kann sich in der Folge auf seinen Aufschlag verlassen. In der 2. Runde trifft er auf Radek Stepanek.
Der Schweizer hat im ersten Satz zu kämpfen, steigert sich aber und kann sich in der Folge auf seinen Aufschlag verlassen. In der 2. Runde trifft er auf Radek Stepanek.
Saed Khan, AFP
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Für Stan Wawrinka, den Turniersieger von 2014, hätte das Australian Open nicht besser beginnen können. Von Dimitri Tursunow wurde er gefordert, aber nicht überfordert. Und mit Rafael Nadal strich ein grosser Widersacher schon die Segel.

Wawrinkas Startgegner, der in den USA sesshafte Russe Dimitri Tursunow bestritt sein erstes Einzel in einem Hauptfeld seit 13 Monaten. Eine Fussverletzung hatte den 33-Jährigen ein Jahr lang ausser Gefecht gesetzt. Tursunow gab sich alle Mühe, Wawrinkas horrendes Tempo mitzugehen. Mit etwas Fortune und sechs abgewehrten Breakbällen rettete er sich im ersten Satz ins Tiebreak. Tursunow besass beim Stand von 6:5 sogar einen Satzball. So richtig heikel wurde die Situation für Wawrinka dennoch nicht. Ab Mitte des ersten Satzes liess sich Tursunow in der Hüft- und Beckengegend bei jedem Seitenwechsel behandeln. Es erschien nicht realistisch, dass Tursunow bei seinem Comeback drei Sätze gegen die Weltnummer 4 würde gewinnen können.

Wawrinka bei Tie-Break nervenstark

Die Fortsetzung entsprach der Logik: Wawrinkas Klasse setzte sich ab dem Tiebreak rigoros durch. Das Tiebreak dominierte der Waadtländer ab dem ersten Ballwechsel, er gewann es mit 7:2 Punkten, anschliessend realisierte er zu Beginn des zweiten Satzes mit dem achten Breakball den ersten Aufschlagdurchbruch der Partie, und nach dem zweiten Satz sah Tursunow die Hoffnungslosigkeit des Unternehmens ein und erklärte Forfait.

Zu Beginn eines 14-tägigen Major-Turniers zählt für die Sieganwärter das grosse Bild. Im Fall von Wawrinka sieht das nach der ersten Runde gut aus. Mit Ausnahme der Effizienz bei den Breakmöglichkeiten (einen genutzt, acht vergeben) darf "Stan the Man" mit seiner Leistung zufrieden sein. Die Aufschlagspiele brachte er alle durch, die Prozentzahl der ersten Aufschläge war gut, Aufschlagasse (14) gelangen ihm im Schnitt mehr als eins pro Game, mit den Grundschlägen produzierte er mehr Gewinnschläge (23) als vermeidbare Fehler (21), und der vermeintliche starke Viertelfinalrivale, Rafael Nadal, schied bereits aus.

SDA

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