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Wawrinkas Traum vom Heimsieg geplatzt

Das Suisse Open in Gstaad hat in den Viertelfinals sein Zugpferd verloren: Stanislas Wawrinka (ATP 17) unterlag dem Spanier Marcel Granollers (ATP 45) 3:6, 2:6.

Früher Abgang im Berner Oberland: Stanislas Wawrinka.
Früher Abgang im Berner Oberland: Stanislas Wawrinka.
Keystone

Stanislas Wawrinka verursachte sein Ausscheiden mit einer Fehlerorgie während der ersten 45 Minuten der Partie gleich selber. Bis zum 3:6, 0:2, 0:15-Rückstand unterliefen dem Romand 24 unerzwungene Fehler. Wawrinka bemühte sich in der Folge zwar um mehr Sicherheit bei seinen Schlägen und produzierte keinen weiteren Eigenfehler mehr, er fand aber schlicht kein Rezept gegen Granollers. Mit seinem fünften Aufschlagdurchbruch beendete der Spanier nach 69 Minuten die Partie.

In Gstaad war Stanislas Wawrinka zwar als Nummer 2 gesetzt, dennoch ist sein frühes Ausscheiden keine Sensation. Seit dem ausgezeichneten Saisonstart im Januar mit dem Turniersieg in Chennai und der Viertelfinal-Qualifikation am Australian Open scheiterte der Romand an acht seiner nächsten elf Turniere an klar schlechter klassierten Spielern. Gegen Granollers hatte er schon in Key Biscayne klar verloren (2:6, 7:6, 3:6).

In den Halbfinals trifft Granollers am Samstag auf den Russen Michail Juschni (ATP 14), der sich im ersten Viertelfinal gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer (ATP 70) 6:4, 5:7, 6:4 durchsetzte.

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