Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Wenn das Geld stimmt, kommen die Spieler»

Schweizer Davis-Cup-Freuden von und mit Stan Wawrinka und Roger Federer: Gibt es sie mit dem neuen Format wieder? Foto: S. Di Nolfi (Keystone)

René Stammbach, die Reaktionen auf die Davis-Cup-Reform waren heftig. Yannick Noah etwa sagte, die Seele des Wettbewerbs sei verkauft worden. Können Sie das nachvollziehen?

Die ITF verdient aber immer noch Geld mit dem Davis-Cup.

Was nun grösstenteils wegfällt, sind die Tennisfeste mit Heimrecht. Haben Sie den Fan nicht um die Chance gebracht, Tennis vor seiner Haustür zu sehen?

Roger Federer hielt sichin der Diskussion sehr zurück. Empfanden Sie das auch so?

In Deutschland wurden schwere Vorwürfe zur Davis-Cup-Abstimmung erhoben. Das «Tennis-Magazin» schrieb von finanziellen Versprechungen und Druck auf solche, die Nein stimmen wollten. Es hätten Zustände geherrscht wie bei der Fifa. Was sagen Sie dazu?

Wie erklären Sie sich das?

Wieso ist die Abstimmung geheim und werden die Voten nicht offen gelegt?

Es tobt der Verteilkampf. Laver-Cup, ATP-Finals, Davis-Cup-Finalturnier, im Septemberder geplante Majesty-Cup der Kosmos-Gruppe um Fussballstar Gerard Piqué, die Wiederauflage des World Team Cups in Australien. Alles hat unmöglich Platz. Wäre eine gemeinsame Agenda nicht besser?

Wie stiessen Sie eigentlich auf die Kosmos-Gruppe um Piqué?

Die ATP wollte die Kosmos-Gruppe nicht als Partner für ihre Neuauflage des World Team Cups?

Wieso nicht?

Die Preisgelder steigen und steigen. Was heisst das für die fünf Schweizer Turniere?

Und bei den Männerturnieren?