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Wenn einer dem anderen «die Gurgel massiert»

René Stauffer, Tennisexperte des «Tages-Anzeigers» und Autor einer Federer-Biographie, bloggt während des French Open aus Paris. Heute über die Tennisgrossnation Österreich.

Österreichs Tennis-Held: Jürgen Melzer.
Österreichs Tennis-Held: Jürgen Melzer.
Keystone

Wer wissen will, wie hoch die Kurse einer Tennisnation gerade stehen, muss nur in der Endphase eines Grand-Slam-Turniers durch das Medienzentrum laufen, wo das Menschengewirr täglich kleiner wird, bis am Finalsonntag eine fast schon intime Atmosphäre entsteht. Dabei haben wir Schweizer seit Jahren die privilegierte Gewohnheit, dann eine traute Zweisamkeit mit den stillen Spaniern zu bilden; Brothers in Arms, während die meisten anderen längst auf ihre Redaktionen zurückgepfiffen wurden. Zur Abwechslung sind es auch mal die Briten, die das Vergnügen haben, als Direktbeteiligte über einen finalen Tanz mit unserem Maestro zu berichten. (Ein wenig Leid taten sie mir schon, als sie in Melbourne bereits grosse Murray-Extrabeilagen produziert hatten, diese dann aber mit der Taste «delete» bearbeiten durften.)

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