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Wie Federer jetzt die Tennis-Titanen anpackt

Murray, Nadal, Djokovic: Nach seinem Sieg über Jo-Wilfried Tsonga könnte Roger Federer nun in Serie auf die Nummern 4, 2 und 1 treffen. In der Pressekonferenz sagte er, wie er alle besiegen kann.

Zuversichtlich: Roger Federer freut sich auf sein Viertelfinalspiel gegen Andy Murray.
Zuversichtlich: Roger Federer freut sich auf sein Viertelfinalspiel gegen Andy Murray.
Keystone

Der Sieg von Roger Federer gegen Jo-Wilfried Tsonga mag in seiner Deutlichkeit erstaunt haben, doch von einem perfekten Spiel wollte der Schweizer noch nicht sprechen: «Im zweiten Satz habe ich einige Möglichkeiten verstreichen lassen, als es bei Aufschlag Tsonga 0:30 stand. Er hat dann aber auch sehr gut serviert und ist im Spiel geblieben.» Trotzdem sei er extrem glücklich, wie die Dinge gelaufen sind. «Der Service funktionierte gut, ich musste kein Break zulassen. Und das gegen solch einen guten Spieler»

Der Weg ins Final des Australian Open ist aber noch weit – und es warten die absoluten Top-Spieler. Laut der Setzliste sähe der Verlauf so aus: Andy Murray in den Viertelfinals, dann Rafael Nadal und im Endspiel schliesslich Novak Djokovic. Federer weiss, was es braucht, um drei Spieler auf diesem Niveau in einem Turnier zu schlagen: «Man muss einige schnelle Siege einheimsen und mental sowie physisch bereit sein, über fünf Sätze zu gehen.» Natürlich müsse auch das eigene Spiel dem jeweiligen Gegner angepasst werden. Der Schweizer bleibt aber realistisch:«Es ist ein schwieriges Unterfangen, aber wer dazu nicht bereit ist, der kann gleich zu Hause bleiben und zuschauen wie die anderen es unter sich ausmachen.»

Der Sieg dürfte auch gut für Federers Selbstvertrauen sein. «Ich habe keine Zweifel mehr», sagt der Baselbieter bezüglich den vielen Fragen, die in der letzten Saison aufgekommen sind. «Das Jahresende war gut und in der Winterpause hätte ich nicht härter arbeiten können. Ich weiss, dass ich mich definitiv in die richtige Richtung bewege.»

«Wann spielst du schon gegen jemanden, der mehr gewonnen hat als er?»

Andy Murray, der gegen den Lucky Loser Stephane Robert (ATP 119) einen Satz abgegeben hat, schaut ebenfalls gespannt auf die Partie gegen Federer. «Es ist immer speziell gegen Federer zu spielen, wenn man in Betracht zieht, was er alles erreicht hat. Wann spielst du schon gegen jemanden, der mehr gewonnen hat als er?» Zudem seien es die Viertelfinals eines Grand-Slam-Turniers, da sei jeder nahe dran, das Turnier zu gewinnen, meint der Schotte. «Ich freue mich auf diese Partie und hoffe, dass ich gut spiele.»

Hier geht es zu den kompletten Australian-Open-Tableaus

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