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Federer steht im Halbfinal und trifft auf Thiem

Der Rasenkönig lässt im Viertelfinal von Stuttgart dem Deutschen Florian Mayer in beiden Tie-Breaks keine Chance und gewinnt 7:6, 7:6.

Die Hauptsache für Federer: Der Rücken ist noch ganz. Auch nach einem Sturz auf dem rutschigen Rasen bleibt der Schweizer unversehrt.
Die Hauptsache für Federer: Der Rücken ist noch ganz. Auch nach einem Sturz auf dem rutschigen Rasen bleibt der Schweizer unversehrt.
Daniel Kopatsch/Getty Images
Es war ein hartes Stück Arbeit: Florian Mayer erspielte sich mit guten Returns mehrere Breakchancen, nutzte diese allerdings zu wenig konsequent.
Es war ein hartes Stück Arbeit: Florian Mayer erspielte sich mit guten Returns mehrere Breakchancen, nutzte diese allerdings zu wenig konsequent.
Daniel Kopatsch/Getty
Federer behält die Nerven: In beiden Tie-Breaks agiert der Maestro souverän und entscheidet damit die Partie zu seinen Gunsten.
Federer behält die Nerven: In beiden Tie-Breaks agiert der Maestro souverän und entscheidet damit die Partie zu seinen Gunsten.
Thomas Kienzle, AFP
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Vor allem in den beiden Tiebreaks agierte der Schweizer enorm stark. Mit 7:2 im ersten und 7:1 im zweiten gingen die beiden Kurzentscheidungen sehr deutlich an Federer. Im zweiten Durchgang hatte Federer beim Stand von 5:6 drei Satzbälle abgewehrt, alle mit direkten Aufschlagpunkten.

Nun trifft er im Halbfinal am Samstag auf Dominic Thiem, die Nummer 7 der Welt. Gegen den Österreicher verlor er vor einem Monat in Rom auf Sand, als er unter Schmerzen im Rücken litt.

Noch nicht alles Roger

Wie bereits in seinem ersten Spiel gegen den jungen Amerikaner Taylor Fritz konnte Federer nicht kaschieren, dass er nach einer langen Wettkampfpause noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsstärke angelangt ist. Der erfolgreichste Spieler der Tennisgeschichte auf Rasen hatte grosse Mühe, in den Aufschlagspielen des deutschen Qualifikanten, der nach diversen Verletzungen bis auf Platz 226 der Weltrangliste zurückgefallen ist.

Federer behält die Nerven

Mental war er jedoch voll da, wenn es zählte. Im ersten Satz gewann Federer nur drei Punkte mehr als Mayer, spielte aber ein fast perfektes Tiebreak. Und als er im zweiten Durchgang zum ersten – und einzigen – Mal seinen Service abgeben musste, konterte er sogleich mit dem 1:2. Als er in Gefahr geriet, wie gegen Fritz einen dritten Satz spielen zu müssen, funktionierte der Aufschlag (insgesamt 15 Asse) vorzüglich.

«Im Tiebreak ist es wichtig, gut aufzuschlagen – gerade auf Rasen», analysierte Federer im Platzinterview. «Und das ist mir gelungen.» Damit ist der erstmalige Auftritt beim Rasenevent in Stuttgart bereits jetzt ein Erfolg für den Basler. Jedes Spiel mehr ist aber wertvolle Spielpraxis für die Titelverteidigung nächste Woche in Halle und das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon.

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