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Küng verpasst krönenden Abschluss

Leonie Küng verliert den Final von Hua Hin gegen die klare Favoritin Magda Linette 3:6 und 2:6.

Etienne Sticher
Den Schlusspunkt einer aufregenden Woche für Leonie Küng. Magda Linette gewinnt den Final von Hua Hin. (Video: SRF)

Alle hatte sie überrascht. Die Medien, die Fans und auch ihre eigenen Eltern, die Leonie Küng coachen. Niemand träumte auch nur davon, dass sie in den Final kommt. Deshalb musste Rolf Bühler als Trainer einspringen. Die Mutter reiste bereits am Dienstag ab, da sie ihren Rückflug schon länger gebucht hatte und der Vater ist bereits in Perth, wo Küng ihr nächstes Turnier absolvieren wird.

Der Reihe nach eliminierte die erst 19-Jährige die Weltnummern 70, 27 und 84 und stürmte in den Final, wo sie auf Magda Linette traf, die Weltnummer 42. Die Strapazen der letzten Woche waren der Weltnummer 283 anzusehen. Der Oberschenkel war dick einbandagiert und bereitete ihr sichtlich Probleme.

Küng bekundete grosse Mühe mit dem Aufschlag und musste im ersten Satz fast immer über Einstand gehen. Ihr zweiter Aufschlag war nicht sonderlich gut und lud Linette dazu ein, aggressiver zu spielen. Wenn Küng über den zweiten Aufschlag musste, gingen rund drei Viertel der Punkte an die Polin. Insgesamt musste die Schaffhauserin sechs Breakbälle abwehren, drei davon erfolgreich. Küng kam nur zu einer Break-Möglichkeit, konnte diese aber nicht nutzen. Linettes Aufschlag stellte Küng immer wieder vor grosse Probleme und zwang sie zu vielen Fehlern.

Die Favoritin aus Polen war überlegen und gewann nach 77 Minuten verdient 6:3, 6:2. Trotz der Niederlage war das Turnier ein grosser Erfolg für Küng. Durch ihre gute Leistung wird sie einen grossen Sprung in der Weltrangliste machen und um gut 130 Plätze aufsteigen.

Sie sei sehr glücklich, ihren ersten WTA-Final gespielt zu haben, sagte Küng nach dem Final bereits wieder lachend. Ihr nächstes Ziel sind die Qualifikationen für die Grand Slams, zuerst für die French Open Ende Mai.

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