17-jähriges Barça-Talent schreibt Geschichte

Ansu Fati macht sich zum jüngsten Torschützen der Champions League – aber der Abend bringt auch einen jungen Pechvogel hervor.

Einer trifft bei seinem CL-Debüt, der andere macht sich zum jüngsten Torschützen des Wettbewerbs: Barças 2:1 gegen Inter. Video: Teleclub.

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Barcelonas Talentschmiede schlägt wieder einmal zu. Beide Treffer beim 2:1 bei Inter erzielen in «La Masia» ausgebildete Nachwuchshoffnungen. Für Barcelona geht es dabei sportlich um wenig, das Weiterkommen ist bereits klar. Fast nebenbei begraben die Jungen damit die italienischen Hoffnungen auf das Weiterkommen in der Champions League und verhelfen dem BVB in den Achtelfinal.

Der eine, das ist Carles Pérez, 21, der zu seinem CL-Debüt kommt, weil die Stammkräfte rund um Lionel Messi geschont werden. Nach bereits 23 Minuten erzielt er sein erstes Tor in diesem Wettbewerb, es ist das 1:0 für Barcelona, das Inter kurz vor der Halbzeit durch Lukaku noch ausgleichen kann.

Der vergoldete Teenager

Und dann ist da Ansu Fati, 17. 17! Geboren am 31. Oktober 2002. Erst letzte Woche stattete ihn Barcelona mit einem neuen Vertrag inklusive festgeschriebener Ablösesumme von 170 Millionen Euro aus. Bereits im Herbst hatte sich der Teenager aus Guinea, der inzwischen auch den spanischen Pass besitzt, zum jüngsten Torschützen in der spanischen Liga gemacht. Am Dienstag gegen Inter kommt er nach 85 Minuten, nur eine Minute später schickt er Mailand mit einem Flachschuss zum 2:1 endgültig in die Europa League.

Mit 17 Jahren, 1 Monat und 9 Tagen macht er sich zum jüngsten Torschützen der Champions League – mit grossem Abstand. Rodrygo von Real Madrid hatte den bisherigen Rekord erst vor gut einem Monat aufgestellt: Er war bei seinem ersten CL-Treffer 18 Jahre, 9 Monate und 28 Tage alt – nein, jung natürlich.

Die andere Gefühlslage beim jungen Belgier

Weniger glücklich verlief der Abend für einen anderen Rekordbrecher: Der ebenfalls erst 17-jährige Maarten Vandevoordt stand für Genk zwischen den Pfosten – als jüngster Torhüter der Champions-League-Historie. Bereits nach zwei Minuten sah er beim 1:0 für Napoli aber sehr unglücklich aus. Nach einem Rückpass zögerte der Belgier viel zu lange, Dreifachtorschütze Milik sagte Danke.

Das 1:0 für Napoli nach dem Bock von Vandevoordt. Video: Twitter.

Drei weitere Male musste Vandevoordt noch hinter sich greifen, zwei Treffer fielen vom Penaltypunkt. Der Teenager, geboren am 26. Februar 2002, spielte am Wochenende zum ersten Mal für Genk in der Liga und profitiert momentan von einer Verletzung des Stammtorhüters – und durchzogener Leistungen der Nummer 2, weshalb er nachrückte. Dem U19-Nationaltorhüter Belgiens werden Fehler wohl noch eher verziehen. (te)

Erstellt: 11.12.2019, 00:43 Uhr

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