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Ein weinender Salah und Sündenbock Karius

Am Samstag bietet sich Liverpool die Chance auf den 6. Titel in der Champions League. Noch vor einem Jahr verpassten die Reds diesen auf tragische Weise.

Der Zweikampf zwischen Ramos und Salah. (Video: SRF)

Unter Tränen verliess der Pharao bereits nach 30 Minuten den Platz. Mohamed Salah war im Champions-League-Final 2018 gegen Real Madrid am Boden zerstört. Sein Gegenspieler Sergio Ramos hatte den Liverpool-Stürmer bei einem Zweikampf am rechten Arm gehalten und zu Boden gerissen. der Ägypter fiel unglücklich auf seine linke Schulter und konnte die Partie nicht beenden. Real gewann das Endspiel 3:1.

Der Spanier Ramos stand nach dieser Aktion am Pranger, ihm wurde Absicht unterstellt.

«Er wollte ihn sicher nicht verletzen, aber er ich glaube er wollte ihm schon wehtun. Ein Zeichen setzen, ihm zeigen: Heute kommst du nicht weit», sagte Lothar Matthäus, deutscher Rekordnationalspieler, auf «Sky».

Zwei Patzer war einer zu viel

Neben dem tragischen Helden Salah gab es in Kiew auch einen Sündenbock: Liverpool-Goalie Loris Karius. Der Deutsche patzte gleich zweimal und machte den Spaniern damit den Weg frei für den insgesamt 13. Triumph in der Königsklasse. Beim 0:1 wollte der Keeper das Spiel schnell machen und den Ball nach vorne werfen. Doch dieser prallte direkt von Karim Benzemas ausgestrecktem Bein ins Tor zur Führung.

Karius' erster Patzer: Benzema nimmt dankend an. (Video: SRF)

Nachdem Sadio Mané ausgeglichen und Gareth Bale einen herrlichen Fallrückzieher versenkt hatte, lenkte Karius einen haltbaren Weitschuss Bales zum 1:3 ins eigene Tor.

Karius greift daneben: Damit ist Reals Sieg perfekt. (Video: SRF)

Auch Karius vergoss nach Spielende Tränen, war untröstlich. «Das wünscht man seinem schlimmsten Feind nicht», sagte sein Trainer Jürgen Klopp.

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