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«Sonaldo» lässt Tottenham noch einmal träumen

Auf ihm ruhen die Hoffnungen: Heung-min Son kommt gegen Ajax Amsterdam von seiner Sperre zurück und soll mithelfen, Tottenham in den Champions-League-Final zu bringen. Sein Teamkollege Keiran Trippier sagte nach der Niederlage im Hinspiel: «Er kann uns in den Final feuern.» Weil Harry Kane fehlt, sind die Erwartungen gross.
Son verliess sein Heimatland Südkorea bereits als Teenager, um sich den Junioren des Hamburger SV anzuschliessen. Der heute 26-Jährige begeisterte die Bundesliga mit seiner Art und seinem frechen Auftreten. In 78 Spielen erzielte er 20 Tore und wechselte  2013 für zehn Millionen Euro zu Leverkusen. Mehr Geld als Son brachten bisher nur fünf Spieler in die HSV-Kasse.
Die Erlösung folgte zwei Monate später. Im September 2018 holte Südkorea die Goldmedaille bei den Asienspielen, die ganze Mannschaft wurde damit vom Militärdienst befreit. Son musste dafür seine Mannschaft Tottenham während drei Spieltagen im Stich lassen, um in Indonesien um diese Medaille zu spielen.
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Aktiv, aber ungefährlich

Ist der Druck zu gross?

Gold statt Militär

«Here comes the Son»

Der erste Titel soll her

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