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Die Spieler fühlen lassen, dass sie etwas zu verlieren haben

Der FCZ trifft am Donnerstagabend auf den Gruppenfavoriten Leverkusen. Freude haben und siegen soll seine Mannschaft, sagt Ludovic Magnin.

Den Ball im Blick, Leverkusen im Kopf: Ludovic Magnin vor seiner bisher schwersten Aufgabe.
Den Ball im Blick, Leverkusen im Kopf: Ludovic Magnin vor seiner bisher schwersten Aufgabe.
Keystone

Ludovic Magnin hat recherchiert. Er sass an einen Computer und wollte herausfinden, wann der FC Zürich das letzte Mal gegen einen Bundesligisten gewonnen hat. Er fand dann auch bald eine Antwort, sie war ernüchternd: Die Zürcher haben das noch gar nie geschafft. Und wenn ihr Trainer nun über den nächsten deutschen Gegner spricht - Bayer Leverkusen - wächst der Eindruck, dass diese Serie noch ein Weilchen Bestand hat.

«Brutal» sei die Qualität von Leverkusen mit seinen A-Nationalspielern und der Marktwert auch noch deutlich höher als jener seiner Mannschaft. Auch hier hat Magnin nachgeforscht, die gemäss der Website Transfermarkt.de 404 Millionen Euro gegenüber 22 Millionen illustrieren Unterschiede wie man sie in der Schweizer Liga nicht kennt. Eine «Topleistung» brauche es daher, um zu bestehen.

Magnin kann das: die Erwartungen an sein Team dimmen und ihr den Druck nehmen. Und doch ist zu erkennen, wie sehr der 39-Jährige das Spiel gewinnen will. Wie sehr er seinen ehemaligen Kollegen in der Bundesliga zeigen will, was aus ihm geworden ist. So sagt er seinen Spielern, Freude haben am Match von heute Abend reiche ihm nicht, sie sollen fühlen, «dass sie etwas zu verlieren haben». Dabei ist Magnin nicht entgangen, dass auch der Gegner etwas zu verlieren hat, vor allem dessen Trainer Heiko Herrlich. Die Reise nach Zürich soll für den Liga-Dreizehnten zur Therapiestunde werden.

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