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UEFA-Cup-Halbfinal Zenit - Bayern wird untersucht

In Spanien ermittelt die für Korruption zuständige Staatsanwaltschaft rund um das zwei Jahre zurückliegende UEFA-Cup-Rückspiel Zenit St. Petersburg - Bayern München (4:0).

Derzeit werde aber erst geprüft, wer zuständig sei und überhaupt ein Strafbestand vorliege, teilte die Justizbehörde mit.

Ende April trafen gemäss einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" Vertreter des europäischen Verbands und der spanischen Staatsanwaltschaft in Madrid zusammen. Es sei um die "mögliche Verfälschung eines sportlichen Resultats" gegangen. Untersuchungsergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.

Noch am Montag hatte die Medienstelle der UEFA mitgeteilt, dass der Fall geprüft worden sei und man nichts gefunden habe. Die Bayern verwiesen Anfang Woche ebenfalls auf das Communiqué der UEFA.

Ausgelöst wurde die dubiose Geschichte durch Medienberichte über angeblich abgehörte Telefongespräche in Spanien. Russische Mittelsmänner aus kriminellen Kreisen sollen das Spiel thematisiert haben; von einer Kaufsumme von "50 Millionen" (Währung unbekannt) soll die Rede gewesen sein.

Fragen warf das 0:4 vor zwei Jahren vor allem in Deutschland auf. Nach dem 1:1 im Halbfinal-Hinspiel liessen sich die von Ottmar Hitzfeld geführten Bayern in St. Petersburg demütigen. Es war eine der höchsten Niederlagen in den letzten 40 Jahren.

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