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Van Persie spricht von einem Witz

Der Schweizer FIFA-Schiedsrichter Massimo Busacca musste sich nach der Champions-League-Achtelfinalpartie zwischen dem FC Barcelona und Arsenal London heftige Kritik Gefallen lassen.

Die "Gunners" (zu Deutsch: Kanoniere), die am Dienstag durch die 1:3-Niederlage aus dem Klub-Wettbewerb ausgeschieden sind, nahmen den Tessiner nach Spielschluss regelrecht unter Beschuss. Im Zentrum der Kritik stand der in der 56. Minute ausgesprochene Platzverweis gegen Robin van Persie. Arsenals holländischer Stürmer sah zum zweiten Mal Gelb, weil er kurz nach einem Offside-Pfiff den Ball Richtung Tor der Gastgeber gedroschen hatte. Diese Situation sollte auf den Ausgang der Partie entscheidenden Einfluss haben. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1; die Londoner wären mit diesem Skore in die Viertelfinals eingezogen.

Van Persie sagte gegenüber englischen Medien: "Ich kann die Sichtweise des Referees nicht verstehen. Wenn zwischen dem Pfiff und meinem Schuss vier, fünf oder sechs Sekunden gewesen wären, hätte ich mich vergewissern können, ob es Offside ist. Aber doch nicht in einer Sekunde, das ist ein Witz. Ich versuchte noch zu erklären, wie soll ich den Pfiff hören, wenn 95 000 Leute im Stadion Lärm machen."

Für Busaccas folgenschweren Entscheid hatte auch Van Persies Trainer Arsène Wenger kein Verständnis. "Mit dieser Regelauslegung hat der Schiedsrichter einen fantastischen Match gekillt", wird der Franzose zitiert, "ich diskutierte auch mit Leuten von der UEFA, und sogar die waren schockiert." Wenger lieferte sich nach dem Schlusspfiff ein heftiges Wortgefecht mit Busacca. Der Coach glaubt, Arsenal hätte das Duell zu seinen Gunsten entschieden, wäre Van Persie nicht vom Feld geflogen. Er registrierte zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Aufschwung bei seiner Equipe. Arsenal zog schliesslich mit dem Gesamtskore von 3:4 den Kürzeren.

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