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Viel Arbeit für Hitzfeld, viel Freizeit für das Team

Am Tag nach dem grossen Sieg über Griechenland genoss das Schweizer Nationalteam am Sonntag einen freien Nachmittag.

Nationalcoach Ottmar Hitzfeld beschäftigte sich derweil bereits mit dem kommenden Spitzenkampf am Mittwoch in Lettland.

Haben sich die Schweizer Fussballfans bereits derart an Erfolge ihrer Nationalmannschaft gewöhnt oder hat es sich bei ihnen herumgesprochen, dass am Tag nach einem Länderspiel lediglich die Ersatzspieler im Training an der Arbeit zu sehen sind? Am Sonntag in Freienbach war am Vormittag jedenfalls nichts zu spüren von einer Euphorie nach dem kapitalen Sieg im Spitzenkampf gegen Griechenland.

Knapp 100 Zuschauer verfolgten die Trainingseinheit jener acht Kaderspieler, die am Samstag gegen die Griechen nicht, oder nur in der Schlussphase zum Einsatz gekommen waren. Zu dieser Gruppe gehört hätte eigentlich auch Eren Derdiyok, der sich jedoch im Teamhotel einer intensiven Pflege unterziehen musste. Der Leverkusen-Stürmer hatte am Samstag einen heftigen Schlag in den Rücken erhalten. Der Rücken war für kurze Zeit blockiert gewesen, übrig blieb jedoch einzig ein Bluterguss, der Derdiyok keine weiteren Probleme mehr bereiten sollte.

Der Rest der Schweizer Mannschaft erholte sich im Hotel mit Massage vom Spiel, ehe der Rest des Tages bis um 22 Uhr zur freien Verfügung stand. Auf Blaise Nkufo und 1:0-Torschütze Stéphane Grichting wartete am frühen Abend jedoch noch ein Ausflug mit dem Hubschrauber ins Zürcher TV-Studio.

Während die Spieler einen freien Tag geniessen konnte, beschäftigte sich der Nationalcoach bereits mit dem nächsten Spiel am Mittwoch in Riga. Hitzfeld analysierte nochmals die Videoaufnahmen der Begegnung mit den Griechen und nahm auch die Partie zwischen Israel und Lettland (0:1) unter die Lupe. Am Montag wird er in Riga durch SFV-Beobachter Martin Trümpler zusätzlich über die Letten informiert.

Die Schweizer Mannschaft disloziert am Montagmittag nach Lettland und absolviert am Abend in Riga die erste Trainingseinheit. Erst dann wird man Neuigkeiten zu Gökhan Inler erfahren, der sich bis dahin weiter intensiv der Pflege seiner Muskelverletzung widmet. Für das Spiel am Mittwoch hat Hitzfeld bereits einen ersten Wechsel angekündigt. Der gegen Griechenland gesperrt gewesene Stephan Lichtsteiner kehrt anstelle von Alain Nef als rechter Aussenverteidiger in die Startformation zurück.

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