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Vom Pleite-Ski zum Siegerbrett

Lara Gut sei Dank: Die Skimarke Rossignol stand vor fünf Jahren am Abgrund – nun ist sie den ganz grossen Meriten geweiht. Wie es dazu kam.

Erika Hess (Mitte) mit ihren Cousinen Fränzi (links) und Monika bei den Ski Alpin Schweizermeisterschaften in Brigels. (21. Februar 1981)
Erika Hess (Mitte) mit ihren Cousinen Fränzi (links) und Monika bei den Ski Alpin Schweizermeisterschaften in Brigels. (21. Februar 1981)
Karl Mathis, Keystone
Ein jubelnder Daniel Mahrer geniesst den Triumph über den ersten Platz bei der Ski Weltcup-Herren-Abfahrt in Kietzbühel, Österreich. (14. Januar 1989)
Ein jubelnder Daniel Mahrer geniesst den Triumph über den ersten Platz bei der Ski Weltcup-Herren-Abfahrt in Kietzbühel, Österreich. (14. Januar 1989)
Str, Keystone
Die Amerikanerin Julia Mancuso in Aspen, Colorado: Im Jahr 2010 wechselte sie von Rossignol zu Völkl. Heute fährt sie mit der Skimarke Head. (27. November 2009)
Die Amerikanerin Julia Mancuso in Aspen, Colorado: Im Jahr 2010 wechselte sie von Rossignol zu Völkl. Heute fährt sie mit der Skimarke Head. (27. November 2009)
EPA/ John G. Mabanglo, Keystone
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Ungerade Jahre sind im alpinen Skirennsport keine «Flugjahre», Transfers von einer Skimarke zur andern sind nur in geraden Jahren vorgesehen. Umso grösser war die Überraschung, als Rossignol am 8. April 2011 die ausserterminliche Verpflichtung von Lara Gut bekannt gab. Schliesslich war die damals 20-Jährige bei Atomic, dem Team des heutigen Schweizer Alpinchefs Rudi Huber, gut aufgehoben gewesen. Hinter Marlies Schild war sie die Nummer 2 im Frauen-Team. Nicht alle verstanden den Wechsel, denn Rossignol hatte eben erst die grösste Krise seiner über hundertjährigen Firmengeschichte überstanden und das Rennbudget von 14 auf 9 Millionen Euro gekürzt.

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