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Watson kurz vor der Sensation

Am 138. British Open an Schottlands Westküste in Turnberry liegt eine der grössten Sensationen der Golfgeschichte in der Luft.

Der US-Golfer Tom Watson, der am 4. September 60 Jahre alt wird, geht am Sonntag als alleiniger Leader in die Schlussrunde.

Watson führt mit 4 unter Par einen Schlag vor dem Australier Mathew Goggin (Au) und dem englischen Longhitter Ross Fisher, zwei Aussenseitern. In einer günstigen Position nur einen weiteren Schlag zurück sind der renommierte Engländer Lee Westwood und der zweimalige US-Open-Champion Retief Goosen aus Südafrika. Insgesamt 25 Golfer liegen innerhalb von sechs Schlägen, am Schlusstag ist demnach noch vieles möglich.

Watson, der das British Open zwischen 1975 und 1983 fünfmal gewann, könnte am Sonntag der mit Abstand älteste Grand-Slam-Turniersieger der Geschichte werden. Rekordhalter ist der 1994 verstorbene Amerikaner Julius Boros, der 1968 bei seinem Sieg an der US PGA Championship 48 Jahre als war.

Der relativ kurze Küstenplatz in Turnberry kommt Watsons Seniorenspiel entgegen. Die geringeren Längen seiner Abschläge im Vergleich zu den jüngeren Konkurrenten reichen ihm aus, um alle Greens in der vorgesehenen Schlagzahl zu erreichen. Jahrelang hatte Watson unter einer enormen Schwäche im Putting gelitten. Da er diese überwunden und auf den Greens neues Selbstvertrauen erlangt hat, ist er auf dem "Ailsa Championship Course" ein seriöser Siegesanwärter. Daselbst entschied er 1977 das legendäre "Duell in der Sonne" gegen Jack Nicklaus für sich.

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