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Wawrinka verliert Viertelfinal gegen Sandkönig Nadal

Für Stanislas Wawrinka (ATP 26) bedeuteten am Masters-1000-Turnier in Rom die Viertelfinals Endstation.

Der spanische Titelverteidiger Rafael Nadal (ATP 3) erwies sich im Foro Italico erwartungsgemäss als zu stark für den Schweizer und siegte 6:4, 6:1. Neben Nadal qualifizierten sich mit Fernando Verdasco (gegen Novak Djokovic) und David Ferrer (gegen Jo-Wilfried Tsonga) zwei weitere Spanier für die Halbfinals vom Samstag. In der Night-Session verhinderte Federer-Bezwinger Ernests Gulbis (Lett) den totalen spanischen Triumph, indem er Fernando Lopez 7:6 (8:6), 6:1 bezwang.

Trotz der letztlich klaren Niederlage darf Wawrinka auch mit seinem vierten Auftritt in dieser Woche in Rom zufrieden sein. Der Waadtländer bot dem besten Sandplatzspieler der Gegenwart eine Dreiviertelstunde lang Paroli. Bis zum 4:5 im ersten Satz war Wawrinka der Weltnummer 3 zumindest ebenbürtig und hatte dem Spanier bei eigenem Aufschlag nur gerade zwei Punkte zugestehen müssen. Dann drehte Nadal kurz auf, schlug zwei herrliche Winner und nutzte seinen zweiten Satzball, als Wawrinka eine Rückhand des Malloquiners auf die Linie nicht mehr ins Feld zurückbringen konnte.

Im zweiten Satz agierte Nadal dominanter. Der vierfache French-Open-Sieger durchbrach gleich bei erster Gelegenheit den Aufschlag des Schweizers, nachdem dieser seine einzigen zwei Breakchancen der Partie hatte verstreichen lassen.

Wawrinka, der 2008 in der italienischen Hauptstadt den Final erreicht hatte, verlässt Rom trotz der fünften Niederlage im fünften Duell mit Nadal mit guten Gefühlen. Erst zum vierten Mal in seiner Karriere und erstmals seit Monte Carlo 2009 erreichte er den Viertelfinal eines Turniers dieser Stufe. In der Weltrangliste nähert sich Wawrinka, der nächste Woche in Belgrad antreten wird, wieder den Top 20.

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