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Weiter Sprung nur dank Prothese?

8,24 Meter und damit die EM-Quali – eigentlich: Der unterschenkelamputierte deutsche Weitspringer Markus Rehm bringt die Leichtathletik in Erklärungsnot.

Springt auf Weltklasse-Niveau: Markus Rehm bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm. Foto: DPA, Keystone
Springt auf Weltklasse-Niveau: Markus Rehm bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm. Foto: DPA, Keystone

Nach 8,24 Metern ist für Markus Rehm vieles neu. So weit sprang der 25-jährige Deutsche am Samstag an den nationalen Meisterschaften. Die Weite ist Weltklasse. Die EM-Limite erfüllte er klar. Dass er mit seinem Flug nun über die Leichtathletik hinaus für Schlagzeilen sorgt, hängt mit seinem rechten Unterschenkel zusammen. Er fehlt ihm seit einem Unfall vor elf Jahren, als er nach einem Sturz beim Wakeboarden in eine Schiffsschraube geriet.

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