Zum Hauptinhalt springen

4500 starteten zum Zürich-Marathon

Bei optimalen Wetterbedingungen und mit viel Unterstützung von den Zuschauern legte das Feld die gut 42 Kilometer zurück. Die Schweizer zeigten eine gute Leistung.

Tolles Wetter herrschte am 8. Zürich Marathon.
Tolles Wetter herrschte am 8. Zürich Marathon.
Keystone
4500 Läuferinnen und Läufer starteten zum grossen Rennen über mehr als 42 Kilometer.
4500 Läuferinnen und Läufer starteten zum grossen Rennen über mehr als 42 Kilometer.
Keystone
Karin Jaun aus Daerlingen.
Karin Jaun aus Daerlingen.
Keystone
1 / 10

Der Kenianer David Kiprono Langat gewinnt den Zürich Marathon in 2:11.03,8 vor seinen Landsleuten Stanley Leleito und Daniel Kiptum. Kiptum verbessert gleichzeitig den Gehörlosenweltrekord. Bei den Frauen siegte die Russin Olga Rosseeva vor Lena Gavelin (Schweden) und Emebet Abossa (Äthiopien). Tarcis Ançay verteidigte seinen SM-Titel, und Rachel Berchtold wird Schweizer Meisterin.

Unter optimalen Bedingungen mit Sonnenschein und blauem Himmel starteten der Zürich Marathon und Zürich Staffelmarathon 2010 um 8:30 Uhr mit 4500 Teilnehmern beim Hafendamm Enge. Schon früh löste sich eine Spitzengruppe mit afrikanischen Läufern vom Feld und dominierte das Rennen. Eine kenianische Vierergruppe mit dem Sieger David Kiprono Langat, Stanley Leleto, Kiprop Koriri Tuwei und Daniel Kiptum machte sich ab Kilometer 35 ohne den Rest auf in Richtung Ziel. Viktor Röthlins Streckenrekord von 2:08.19,2 bleibt somit das Mass aller Dinge.

Kenianisches Podest

Nach Kilometer 40 wurde das Tempo durch den dominierenden Langat nochmals verschärft. Leleito konnte mithalten, Kiptum und Tuwei mussten sich leicht zurückfallen lassen. Ganz zum Schluss waren es dann doch 32,7 Sekunden Vorsprung für den 36-jährigen Langat. Stanley Leleto konnte sich trotzdem über einen 2. Platz freuen: «Das Wetter und das Rennen waren wunderbar. Ich werde nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein.» Noch mehr Grund zur Freude hatte der Drittplazierte Kiptum Daniel, welcher mit 2:14.00,7 den Weltrekord der Gehörlosen um rund 44 Sekunden unterbot.

Bei den Frauen dominierte die Russin Olga Rosseeva und lief mehr oder weniger ungefährdet zum Sieg mit 2:35.43,6. Lena Gavelin aus Schweden folgte ihr 2.37,8 Minuten später über die Ziellinie, und die in Herisau lebende Emebet Abossa aus Äthiopien wurde Dritte.

Staffelmarathon hat seine ersten Sieger

Der mit 320 klassierten Staffeln erfolgreiche 1. Zürich Staffelmarathon hat das erste Siegerteam. Gewonnen haben die «Donnschtig-Hüpfer» mit einer Zeit von 2:24.17,0, gefolgt von LG/ TSV Galgenen mit 2:33.13,7 und von den «4feet Chnüttlern» mit einer Gesamtzeit von 2:34.58,3.

Ancay Tarcis konnte mit 2:20.53,3 seinen Titel erneut verteidigen und wird zum dritten Mal in Folge Schweizer Meister. «Das Rennen verlief sehr positiv für mich», so der 40-jährige Walliser. «Auch wenn ich die EM-Limite für Barcelona nicht erreichen konnte – ich freue mich sehr, erneut Schweizer Meister geworden zu sein.» Zweiter wurde Patrick Wieser mit 2:21.25,6, und Michael Ott lief mit 2:23.47,7 auf Rang drei.

Newcomerin Berchtold mit perfektem Rennen

Mit ihrem erst dritten Marathon siegte bei der Schweizer Meisterschaft der Frauen Rachel Berchtold mit 2:47.10,7. In der Gesamtrangliste der Frauen läuft sie mit Position 4 nur knapp am Podest vorbei. Die Zürcherin wird demnächst mit dem Doktortitel in Mathematik im Bereich Finance vereidigt und zeigte sich hoch erfreut: «Super. Es lief einfach perfekt für mich. Ich dachte schon, dass eine solche Zeit drin liegt, habe aber nicht mit dem Titel gerechnet. Was für ein Lauf!» Auf den zweiten Rang lief Luzia Schmid mit 2:48.06,2, und Karin Jaun wurde mit 2:50.07,3 Dritte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch