Ein verrücktes sportliches Déjà-vu

Kennen Sie den Film «Und täglich grüsst das Murmeltier», in dem der Held ständig den gleichen Tag erlebt? So ähnlich müssen sich zwei Squashprofis am GC-Cup in Zürich vorkommen.

Vom unglücklichen zum glücklichen Verlierer: Kristian Frost.

Vom unglücklichen zum glücklichen Verlierer: Kristian Frost.

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96 Minuten lang lieferten sich der Däne Kristian Frost und der Engländer Eddie Charlton am GC-Cup, dem grössten Squashturnier auf dem europäischen Festland, eine veritable Abnutzungsschlacht. Charlton führte schon mit 2:0 Sätzen, doch sein Gegner, der Sohn der Badminton-Legende Morten Frost, kam noch einmal zurück und schien bei 2:2 und 5:2 dem Sprung ins Haupttableau ganz nahe zu sein. Dann drehte die Partie erneut: Charlton kam bei 10:8 zu zwei Matchbällen, die er aber nicht nutzen konnte. Erst der dritte brachte im Anschluss an eine strittige Schiedsrichterentscheidung gegen Frost die Entscheidung.

Der Verlierer war fassungslos und frustriert – bis zur Auslosung des Hauptfeldes, in dem er dank des Ausfalls eines fix qualifizierten Spielers als Lucky Loser doch noch Aufnahme fand. Und nun raten Sie einmal, wer Frosts Gegner sein wird! Richtig, Eddie Charlton, der Mann mit dem er gestern schon einmal über eineinhalb Stunden gerungen hat. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der GC-Squashanlage in Zürich. Um 20 Uhr trifft Schweizer Meister Nicolas Müller auf den als Nummer 2 gesetzten Engländer Tom Richards. (ak)

Erstellt: 24.04.2013, 12:40 Uhr

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