«Fechten mit den drei Musketieren»

Der Zentralschweizer Fechter Max Heinzer ist ein Familienmensch und mag das Rauschen der Wellen.

Will an den Olympischen Spielen in Rio glänzen: Der Zentralschweizer Max Heinzer (27) gehört seit Jahren zu den besten Fechtern der Welt. Foto: Valeriano Di Domenico / freshfocus

Will an den Olympischen Spielen in Rio glänzen: Der Zentralschweizer Max Heinzer (27) gehört seit Jahren zu den besten Fechtern der Welt. Foto: Valeriano Di Domenico / freshfocus

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Max Heinzer, wie sieht Ihr ­perfekter Tag aus?
Ein gelungenes Training ohne Beschwerden absolvieren, einer talentierten Sportlerin bei meinem Job in der ­Fritz-Gerber-Stiftung weiterhelfen und danach ein ruhiges Nachtessen im Freundes­kreis geniessen.

Drei Attribute, die zu Ihnen passen?
Ich bin schon ziemlich ehrgeizig, aber auch geduldig bei Rückschlägen – und zurückhaltend.

Ihr Lebensmotto?
Kein Ziel ist unerreichbar.

Welchen Sport, Sportler oder Club verfolgen Sie als Fan?
FC Luzern – es war schon einfacher.

Was ist das Schönste an Ihrem Job?
Siegerehrungen.

Ihr grösster Erfolg ausserhalb des Sports?
Mein Bachelor in Sportwissenschaften an der Uni Basel.

Was ist Ihr grösstes Talent?
Für den Gegner schwer berechenbar zu sein.

Spielen Sie ein Instrument?
Zum Glück für mein Umfeld nicht.

Die Musiksammlung welches ­Interpreten würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Die CD mit meinem Mentaltraining.

In welcher Geschichte wären Sie gern dabei gewesen?
Beim Fechten mit den drei Musketieren.

Was lesen Sie regelmässig?
Die Zeitung «Bote der Urschweiz».

Wie intensiv nutzen Sie Facebook und/oder Twitter?
Zu intensiv.

Wie belohnen Sie sich?
Mit ein paar Stunden Fischen auf dem Zugersee.

Wie viel Geld geben Sie monatlich für Kleidung aus?
Weniger, seit Nike mich unterstützt.

Was ist für Sie Lebensqualität?
Ausschlafen an einem trainingsfreien Tag.

Was zeichnet die Schweiz aus?
Offenheit und Toleranz.

Wo würde Ihr Traumhaus stehen?
Sicher an einem See.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Selbst geräucherte Zuger Rötel.

Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?
Ein Jaguar.

Haben Sie eine Tätowierung?
Nein, obwohl mein Bruder ein Tattoo-studio hat.

Welches Geräusch mögen Sie?
Das Rauschen der Wellen.

Welche Person würden Sie gern treffen?
Mit dem Degen den nächsten Gegner – möglichst oft.

Was denken Sie, wenn der erste Schnee fällt?
Nichts Besonderes, wir fechten sowieso in der Halle.

Was bedeutet Ihnen Familie?
Viel.

Wie sieht Ihr Leben in 20 Jahren aus?
Fragen Sie mich in 20 Jahren. (Interview: Monica Schneider)

Erstellt: 07.11.2014, 20:00 Uhr

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