Steingruber sehr gute Fünfte am Boden

Der Schweizerin gelang zum Abschluss der Turn-Weltmeisterschaften in Antwerpen im Boden-Final eine gute Leistung. Giulia Steingruber belegte in ihrem zweiten Gerätefinal Platz 5.

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Eine Medaille blieb für Giulia Steingruber wie bereits am Samstag im Sprung-Final knapp ausser Reichweite – wohl auch, wenn der Ostschweizerin ein perfekter Vortrag gelungen wäre. Am Ende fehlten Steingruber 0,267 Punkte zu Rang 3, den die Rumänin Larisa Iordache belegte.

Steingruber gelang ihr Vortrag, den sie mit einer neuen Choreografie zeigte, nicht mehr ganz so gut wie am Freitag im Mehrkampf-Final. Nach der ersten Diagonalen gelang ihr die Landung nicht nach Mass, dementsprechend fielen die Abzüge in der Ausführung etwas höher aus als am Freitag.

Steingruber die beste Schweizerin aller Zeiten

Gold holte die Amerikanerin Simone Biles, die Beste der Qualifikation. Die 16-Jährige aus Texas holte nach dem Mehrkampf ihren zweiten Titel. Mit insgesamt vier Medaillen war sie die erfolgreichste Athletin der Titelkämpfe. Silber ging an Vanessa Ferrari, die Mehrkampf-Weltmeisterin von 2006. Während des Vortrags der Italienerin, die als erste an der Reihe war, hatte Steingruber die Halle noch einmal kurz verlassen.

Für Steingruber war es der dritte Diplomplatz an diesen Weltmeisterschaften nach dem siebten Rang im Mehrkampf und Platz 4 im Sprung-Final. So stark hatte vor Steingruber noch nie eine Schweizerin an Weltmeisterschaften abgeschnitten. In den Tagen von Antwerpen bewies die Ostschweizerin, dass sie nicht nur am Sprung sondern auch im Mehrkampf und am Boden den Anschluss an die erweiterte Weltspitze geschafft hat.

Zum Abschluss eine Show am Reck

Die weiteren Goldmedaillen am letzten Wettkampftag gingen an die Russin Aliya Mustafina (Balken), die ihre dritte Medaille an diesen Titelkämpfen gewann, Yang Hak Seon (SKor/Sprung), Lin Chaopan (China) und Mehrkampf-Weltmeister Kohei Uchimura (Jap/beide Barren), der insgesamt zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen holte. Für den Höhepunkt zum Abschluss der Titelkämpfe sorgte der holländische Olympiasieger Epke Zonderland, der die Flugshow am Reck im fast ausverkauften Sportpaleis für sich entschied. (si)

Erstellt: 06.10.2013, 14:41 Uhr

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