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Afrika hat einen Lauf

Afrikas Frauen emanzipieren sich – und drängen an die Spitze.

Das Bild der letzten Jahre soll sich bald ändern: Läufer am Marathon in Zürich 2012.
Das Bild der letzten Jahre soll sich bald ändern: Läufer am Marathon in Zürich 2012.
Keystone

Morgen quälen sie sich wieder um das Zürcher Seebecken über die mythischen 42,195 Kilometer. Denn einen Marathon, sagt sich mancher Ausdauerfreund, muss man einmal im Leben überstanden haben.

An der Weltspitze der Männer ist die Prestigedistanz in den letzten Jahren selbst für treue Beobachter ein bisschen eintönig geworden. Hellhäutige Athleten sind zu Hinterherläufern verkommen. Ein US-Basketballfilm besagte einst: «White Men Can’t Jump» Auch im Marathon gilt: Weisse Jungs bringens nicht. Bei den Frauen war das lange umgekehrt. Zwischen 1992 und 2011 führte immer eine Europäerin die Jahresbestenliste an. Und mit der Britin Paula Radcliffe kann der Alte Kontinent weiterhin den Weltrekord vorweisen.

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