Brad Pitts «Moneyball»-Serie ist übertroffen

Die Baseballer der Cleveland Indians gewinnen ihr 21. Spiel in Folge – eines mehr als die Oakland Athletics 2002, deren Geschichte erfolgreich verfilmt wurde.

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Der Film «Moneyball» von 2011 mit Brad Pitt, Jonah Hill und Philip Seymour Hoffman ist eine Mischung aus Baseball und Mathematik. Doch er beruht auf einer wahren Geschichte und auf dem Buch «Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game» von Michael Lewis. Im Film geht es um das Baseball-Team Oakland Athletics und die unkonventionelle Art, Spieler zu verpflichten und spielen zu lassen. Der General Manager wählte einen damals neuen Weg, um Spieler zu analysieren und entsprechend einzusetzen. Dies half dem Team aus Kalifornien 2002 eine imposante Siegesserie von 20 Spielen aufzustellen.

Die A's würdigen die Leistung der Indians

Diese wurde nun von den Cleveland Indians übertroffen. Mit einem 5:3-Sieg gegen die Detroit Tigers erreichten sie ihren 21. Sieg. Die Serie begann für die Indians am 24. August, mit dem jüngsten Erfolg zogen sie mit den Chicago Cubs gleich, die 1935 ebenfalls 21 Siege aneinanderreihten. Trotzdem lässt sich Cleveland nicht mit den Athletics von 2002 vergleichen. Die A’s von 2002 hatten das günstigste Kader der Liga und mussten sparen, wo sie nur konnten. Die Indians hingegen verpassten im letzten Jahr den World-Series-Titel nur knapp, und investierten auch diese Saison wieder viel Geld, um endlich ihren ersten Titel seit 1948 zu gewinnen.

Bereits am Donnerstag haben sie die Chance, weiter Baseball-Geschichte zu schreiben. Sie könnten auch die Cubs hinter sich lassen und alleiniger Rekordhalter werden. Vielleicht gibt es ja dann bald eine filmische Fortsetzung von «Moneyball». Und wenn ja, welche Hollywood-Grössen würden dieses Mal wohl die Rolle des Coaches und General Managers übernehmen? (sal)

Erstellt: 13.09.2017, 19:07 Uhr

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