Zum Hauptinhalt springen

Das importierte Leiden

Die Begeisterung für Rugby wächst auch in der Deutschschweiz. Besonders in Zürich: GC greift nach dem Double.

Kampf in familiärer Atmosphäre: Schweizer Spitzenrugby in Zürich. Foto: Dieter Seeger
Kampf in familiärer Atmosphäre: Schweizer Spitzenrugby in Zürich. Foto: Dieter Seeger

Wieder liegt einer im Gras. Das Gesicht schmerzverzerrt, der massige Körper windet sich. Und wird, kurzerhand, gleich noch einmal überrannt. Vom Teamkollegen.

Rugby ist kein Sport für zarte ­Gemüter. Oder gläserne Knochen. Rugby ist rabiat, Rugby tut weh. «Fussballer tun 90 Minuten so, als würde ihnen alles wehtun», lauten geflügelte Worte, «Rugbyspieler tun 80 Minuten so, als würde ihnen nichts wehtun.» Es ist nicht der einzige Vergleich der beiden Sportarten, doch alle klingen ähnlich und spielen mit dem Klischee. Es war 1823, als der Legende nach Rugby und Fussball getrennte Wege gingen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.