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Das Märchen der Fallon Sherrock geht weiter

Das Darts-Wunder von Fallon Sherrock geht weiter. Die junge Engländerin gewinnt gegen die Nummer 11 der Welt und steht nun im Sechzehntelfinal.

nih/dpa
Sherrock sorgt für nächste Darts-Sensation. (Video: Sky)

Die Menschen im «Ally Pally» wollten es. Sie wollten den Sieg der 25-jährigen Engländerin. «Sherrock's on fire» und «We love Fallon»-Rufe tönten aus hunderten Kehlen – von Anfang an und den gesamten Match hindurch. Und es als dann soweit war, Fallon den Matchball gegen die Nummer elf der Welt, den Österreicher Mensur Suljovic verwertete, wieder gegen einen Mann siegte, kochte das «Ally Pally» förmlich über.

Dabei sah es anfangs gar nicht gut für Sherrock aus. So lag sie im ersten Satz 0:2 zurück. Dann aber begann sie eine beeindruckende Leistung zu zeigen. Eine Leistung, ohne die der völlig überraschende 3:1-Sieg gegen Mensur Suljovic aus Österreich nicht möglich gewesen wäre. Sherrock spielte sechs perfekte Darts und gewann am Ende auch dank einer fantastischen Doppelquote. Nach den zwei Erfolgen steht die 25-Jährige nun in der dritten Runde gegen Landsmann Chris Dobey.

«Die Finishes haben mir heute sehr geholfen»

«Ich kann es nicht glauben. Ich habe einen gesetzten Spieler besiegt. Oh, mein Gott. Danke euch allen für die Unterstützung», sagte die junge Engländerin im TV-Interview. Sherrock ist Mutter eines Sohnes, gelernte Friseurin - und in der britischen Hauptstadt nun auch die Frau, die den Darts-Männern bittere Niederlagen beibringt. «Die Finishes haben mir heute sehr geholfen. Ich habe mich nur darauf konzentriert die vergangenen Tage. Das hat heute den Ausschlag gegeben», erklärte Sherrock, die bereits liebevoll als «Queen of the Palace» bezeichnet wird.

Nichts liess sie aus der Ruhe bringen. Denn: Im Gegensatz zu Suljovic kam Sherrock mit der aufgeheizten Stimmung in der Halle gut zurecht. Während Österreichs «Weltklassespieler», wie Sherrock Suljovic vorab nannte, mit den Pfiffen der Fans nicht zurecht kam und sich ständig den Schweiss von der Stirn wischte, wirkte die Engländerin total abgezockt. Sherrock interagierte während des Spiels überhaupt nicht mit dem Publikum, sondern konzentrierte sich zu 100 Prozent auf ihr Spiel. Mit 10 von 15 Treffern auf die Doppel-Felder sorgte sie gar für eine Bestmarke des Turniers. Der Österreicher hingegen kam nie an seine Bestform heran und setzte immer wieder wichtige Darts neben das Ziel.

In der ersten Runde besiegte Sherrock ihren Landsmann Ted Evetts. Video: Twitter

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