Zum Hauptinhalt springen

Der Mann, der Alis Kiefer brach, ist tot

Ken Norton, der ehemalige WBC-Weltmeister im Schwergewicht, stirbt im Alter von 70 Jahren. In seiner Karriere gewann der US-Amerikaner 42 von 50 Kämpfen. 1973 gelang es ihm, Muhammad Ali zu bezwingen.

Faust-Trilogie: Ken Norton (links) kämpfte dreimal gegen Muhammad Ali, wobei er zweimal verlor, wie am 10. September 1973 in Inglewood, Kalifornien.
Faust-Trilogie: Ken Norton (links) kämpfte dreimal gegen Muhammad Ali, wobei er zweimal verlor, wie am 10. September 1973 in Inglewood, Kalifornien.
AP Photo
Übername «Kieferbrecher»: Bei seinem Sieg am 31. März 1973 in San Diego, Kalifornien, brach Norton (links) Alis Kiefer.
Übername «Kieferbrecher»: Bei seinem Sieg am 31. März 1973 in San Diego, Kalifornien, brach Norton (links) Alis Kiefer.
Screenshot ABC
Abschied eines Kämpfers: Ken Norton starb an Herzversagen, nachdem er zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. In seiner Karriere gewann er 42 von 50 Kämpfen. (12. Dezember 2001)
Abschied eines Kämpfers: Ken Norton starb an Herzversagen, nachdem er zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. In seiner Karriere gewann er 42 von 50 Kämpfen. (12. Dezember 2001)
Fred Prouser, Reuters
1 / 5

Ken Norton war der zweite Boxer, der Muhammad Ali eine Niederlage zufügen konnte. Er brach Ali bei dieser Begegnung gar den Unterkiefer. Dies trug ihm den Übernamen «Kieferbrecher» ein.

Um später den WM-Titel im Schwergewicht wieder zu erobern, musste Norton zu keinem Fight antreten, ein Unikum in der Box-Geschichte. Er hatte 1977 Jimmy Young besiegt und wurde dank dieses Erfolgs zum Weltmeister erklärt, weil Leon Spinks die Krone entzogen worden war. Spinks hatte es vorgezogen, gegen Ali statt gegen Norton in den Ring zu steigen, was vom World Boxing Council nicht toleriert wurde.

Norton durfte den WM-Titel jedoch nicht lange behalten. Er unterlag 1978 in einem spannenden Duell Larry Holmes. Drei Jahre später ging seine Karriere zu Ende.

Muhammad Ali gegen Ken Norton am 31. März 1973 in San Diego Kalifornien. (Quelle: Youtube.com)

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch