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Der Roger Federer des Schach

Magnus Carlsen bleibt das Mass aller Dinge im Schach. Seine Dominanz hält seit 2013 an, als er die Krone an sich riss – und seither nie mehr abgab.

Blieb im Schnellschach ungeschlagen: Magnus Carlsen. Video: Reuters

Im Jahr 2004, im Alter von 13 Jahren, erhielt der Norweger Magnus Carlsen die Gelegenheit, gegen die Schach-Legende Kasparow zu spielen, und erreichte ein Remis. Kontinuierlich steigerte er sich und führt seit 2011 die Weltrangliste ununterbrochen an.

Im Jahr 2013 gewann er das Kandidatenturnier in London, das ihn zur Herausforderung des amtierenden Weltmeisters berechtigte.

Von den angesetzten zwölf Partien gegen den indischen Weltmeister Viswanathan Anand benötigte er nur deren zehn, um mit dem Gesamtskore von 6,5:3,5 unerreichbar in Führung zu liegen (3 Siege, 7 Remis). Carlsen eroberte damit den Schach-Thron im Alter von 22 Jahren.

Gegen den gleichen Gegner verteidigte er ein Jahr später an der WM in Sotschi seinen Titel ebenfalls vorzeitig nach elf von zwölf Partien mit einem Ergebnis von 6,5:4,5 (3 Siege, 7 Remis, 1 Niederlage).

Sein nächster Herausforderer war im Jahr 2016 der Russe Sergei Karjakin. Erstmals lag Carlsen an einer Weltmeisterschaft in Rücklage, konnte aber ausgleichen, und nach zwölf Partien stand es 6:6 (1 Sieg, 10 Remis, 1 Niederlage). Im Tiebreak, das durch vier Partien Schnellschach ausgetragen wurde, war Carlsen aber nicht zu schlagen und verteidigte den WM-Titel abermals (2 Siege, 2 Remis).

Im Duell mit Fabiano Caruana konnte in allen zwölf Partien kein Sieger ermittelt werden (12 Remis), und es kam erneut zum Tiebreak. Im Schnellschach hatte Carlsen wenig Mühe und blieb ungeschlagen (3 Siege).

Höchste je erreichte Wertung

Neben dem Weltmeistertitel und der Nummer 1 in der Weltrangliste führt Magnus Carlsen auch die Liste der höchsten je erreichten Elo-Punktzahl an, einer Wertungszahl, welche die Spielstärke von Schachspielern wiedergibt.

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