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Der Torklau von Kriens

Wenn die Schiedsrichter richtig gezählt hätten, hätten die Kadetten Schaffhausen das Handball-Spiel gegen HC Kriens-Luzern gewonnen. Das haben sie aber nicht.

Eigentlich hätten die Kadetten Schaffhausen das Spiel gewonnen. (Bild: HC Kriens-Luzern/Facebook)
Eigentlich hätten die Kadetten Schaffhausen das Spiel gewonnen. (Bild: HC Kriens-Luzern/Facebook)

Die letzte Torhüterparade – und der HC Kriens-Luzern startete die Party. Er feierte ein 24:24 gegen Handball-Meister Kadetten Schaffhausen. Das Remis brachte die Zentralschweizer in der Tabelle auf Rang 2, mit gebührendem Rückstand auf die Kadetten, aber einen Punkt vor Pfadi Winterthur.

Das Problem ist nur: Das Resultat entsprach nicht der Anzahl der erzielten und von den Schiedsrichtern anerkannten Treffer. Das Goal von Maximilian Gerbl nach exakt 35:52 Minuten wäre das 16:13 für die Kadetten gewesen. Die Schiedsrichter entschieden auf Tor – doch dieses fand in keinem Protokoll Aufnahme. Kriens hatte Anspiel, der Match ging bei 13:15 weiter. Beide Parteien unterschrieben das Protokoll, die Kadetten reklamierten zu spät mit Nachdruck, dass etwas nicht stimmte.

Auf einen Protest aber verzichten sie. Sie überlassen es Pfadi, das als Drittpartei ebenfalls ein Rekursrecht hätte, Schritte zu ergreifen. Für Verband und Liga gilt das offizielle Resultat. Pfadi diskutiert das Thema heute. Die Rekursfrist beträgt drei Tage, es wird also kaum etwas geschehen: Das Spiel fand am Freitag statt.

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