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Der Untergang des Supergolfers

Eigentlich lag Jordan Spieth am Masters komfortabel in Führung. Doch dann versagte er am 12. Loch komplett.

Blamage statt Titelverteidigung für Jordan Spieth.
Blamage statt Titelverteidigung für Jordan Spieth.
Keystone

Er war als Führender in die Schlussrunde gegangen und lag dort auch nach 9 von 18 Löchern noch komfortabel in Front – und trotzdem ging Jordan Spieth nicht als Sieger des prestigeträchtigen Masters von Augusta hervor. Vielmehr sorgte der Supergolfer aus Texas für einen Einbruch, wie man ihn selten gesehen hat. Statt den Titel zu verteidigen, blamierte er sich beim wichtigsten Golfturnier des Jahres.

Das Schicksal schlug am 12. Loch zu, einem nicht ganz einfachen Par 3. Spieth schlug den Ball gleich zweimal ins Wasser und schliesslich auch noch in den Bunker. Den Chip verpasste er ebenfalls, und so musste sich Spieth sieben Schläge schreiben lassen – einen Vierfach-Bogey. Mehr als der geteilte zweite Platz war dadurch nicht mehr möglich. Drei Schläge fehlten auf den britischen Sieger Danny Willett.

Erinnerungen an ein bizarres Stück Geschichte

Der Untergang weckte Erinnerungen ans British Open 1999, als der Franzose Jean van de Velde am allerletzten Loch komplett versagte, einen Vorsprung von drei Schlägen preisgab und das Turnier schliesslich im Stechen verlor. Unter anderem stieg Van de Velde ins Wasser, um einen Ball herauszufischen. Sein Dreifach-Bogey war eine der bizarrsten Szenen im Golfsport überhaupt.

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