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Die Frau, die Scharapowas Traum lebt

Die Sportgymnastin Jewgenija Kanajewa hat das Zeug, einer der grossen Stars der Olympischen Spiele zu werden – und sie hat, was die Tennisspielerin Maria Scharapowa gerne besitzen würde.

Perfekte Körperbeherrschung: Jewgenija Kanajewa an den Olympischen Spielen in Peking. (22. August 2008)
Perfekte Körperbeherrschung: Jewgenija Kanajewa an den Olympischen Spielen in Peking. (22. August 2008)
Reuters
Olympischer Höhenflug: Kanajewa (M.) präsentiert in Peking ihre Goldmedaille. Inna Zukowa aus Weissrussland (l.) und Anna Benesowa aus der Ukraine flankieren sie. (23. August 2008)
Olympischer Höhenflug: Kanajewa (M.) präsentiert in Peking ihre Goldmedaille. Inna Zukowa aus Weissrussland (l.) und Anna Benesowa aus der Ukraine flankieren sie. (23. August 2008)
Keystone
Den Ball im Nacken: Die Olympia-Favoritin am Weltcup im israelischen Holon. (25. April 2009)
Den Ball im Nacken: Die Olympia-Favoritin am Weltcup im israelischen Holon. (25. April 2009)
Reuters
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Die grossen Leichtathleten wie Jesse Owens, Carl Lewis oder Usain Bolt sind seit jeher die Könige der Olympischen Spiele. Die viel zu wenig beachteten Königinnen aber sind die Sportgymnastinnen, die sich mit Seilen, Reifen, Keulen, Bändern und Bällen scheinbar mühelos vor den strengen Augen der Kampfrichter bewegen – und dies erst noch im Einklang mit der Musik. Wie das klassische Ballett gilt die Sportgymnastik als ein besonders hartes Feld. Schmerzen und schier unmenschliche Entbehrungen pflastern den Weg an die Spitze – es sei denn, man ist eine Ausnahmefigur wie die Russin Jewgenija Kanajewa, ihres Zeichens 42-fache Goldmedaillen-Gewinnerin bei Grossanlässen, amtierende Olympiasiegerin und seit 2009 die einzige Gymnastin, die an einer WM alle sechs möglichen Titel abräumte.

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