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Die verrücktesten Doping-Rechtfertigungen

Chinas Schwimmstar Sun Yang sorgte jüngst am Sportgerichtshof für eine der bizarrsten Anhörungen. Ausgefallene Ausreden aber haben Tradition.

Sun Yang musste Mitte November in Lausanne vor dem Internationalen Sportgerichtshof erscheinen. Die Anhörung war öffentlich. Er und seine Mutter sollen einem Wachmann befohlen haben, eine Blutprobe zu zertrümmern.
Sun Yang musste Mitte November in Lausanne vor dem Internationalen Sportgerichtshof erscheinen. Die Anhörung war öffentlich. Er und seine Mutter sollen einem Wachmann befohlen haben, eine Blutprobe zu zertrümmern.
Asahi Shimbun/Getty Images
Diese Umgebung ist sich Sun Yang eher gewohnt: Der Chinese ist Schwimm-Olympiasieger.
Diese Umgebung ist sich Sun Yang eher gewohnt: Der Chinese ist Schwimm-Olympiasieger.
Donald Miralle/Getty Images
Der Kanadier Ross Rebagliati auf dem Weg zu seinem Olympiasieg im Riesenslalom 1998 in Nagano. Danach wurde er positiv auf Marihuana getestet.
Der Kanadier Ross Rebagliati auf dem Weg zu seinem Olympiasieg im Riesenslalom 1998 in Nagano. Danach wurde er positiv auf Marihuana getestet.
Robert F. Bukaty, Keystone
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Sun Yang ist ein moderner Sportler. 33 Millionen Fans vereint der chinesische Schwimm-Olympiasieger auf dem sozialen Netzwerk Weibo. Darum war es für Sun nur logisch, seine neuerliche Dopingaffäre (2014 war er in einem umstrittenen Fall rückwirkend drei Monate gesperrt worden) vor Publikum verhandelt zu haben. Seine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof war am letzten Wochenende öffentlich. Verhandelt wurde, weil der 27-Jährige und seine Mutter vor 14 Monaten in seinem Haus eine Blutprobe von einem Wachmann mit dem Hammer zertrümmern liessen. Der Internationale Schwimm-Verband wollte ihn dafür nicht belangen, die Welt-Anti-Doping-Agentur zog den Fall weiter.

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