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Diesen Werbespot bekommen Sie an der Superbowl nicht zu sehen

20 Prozent aller TV-Zuschauer schauen sich die Superbowl nur wegen der Werbung an. Die Unternehmen kostet das Millionen, schliesslich wollen sie möglichst originell sein. Das geht nicht immer gut.

David Wiederkehr, New York

Spiel? Welches Spiel? Eine der vielen Zahlen rund um die Superbowl ist 20 Prozent. Es ist der Anteil an den insgesamt gut 110 Millionen erwarteten Zuschauern, die sich das Endspiel nicht wegen der knackigen Hits, der spektakulären Läufe oder atemberaubenden Touchdowns ansehen. Sondern einzig wegen der Werbung. Und davon gibt es im Football ja jede Menge. Das Spiel wird vom ungeübten Auge vor allem deswegen als langatmig, ja langweilig wahrgenommen, weil es immer wieder unterbrochen wird.

Zehnmal pro Halbzeit wird ein Werbeblock geschaltet, und keine Werbung kostet die Firmen mehr als Werbung während der Superbowl. Rund vier Millionen Dollar sind 2014 für einen Spot von 30 Sekunden Länge fällig – bei der allerersten Superbowl im Jahr 1967 hatte dies knapp 300'000 Dollar gekostet. Und obschon sich gewisse Firmen inzwischen zweimal überlegen, ob sie sich das noch leisten wollen, sind die Werbeplätze ausgebucht. Während der Superbowl zu werben, bringt die höchstmögliche Aufmerksamkeit. Tony Pace, Geschäftsführer der Sandwich-Kette «Subway» sagt aber: «Die Preise sind verrückt hoch geworden.»

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